Fulminante Festivaltage bei der dritten Ausgabe von «jungspund»

Geschätztes Publikum

Das Programm der dritten Ausgabe von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» ist online. In der Lokremise und im FigurenTheater St.Gallen gibt es vom 17. Februar bis 26. Februar 2022 dreizehn ausgewählte Musik-, Tanz-, Figuren- und Sprechtheaterproduktionen für alle ab 4 Jahren zu sehen. Das Programm zeigt das vielfältige professionelle Schweizer Theaterschaffen für junges Publikum. Buchen Sie jetzt Ihr Ticket.

Nebst den eingeladenen Produktionen wartet das Festival mit vielen roten Farbtupfern auf:

Zum ersten Mal veranstalten wir zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur (SGTK) und dem Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern (ITW) ein «Symposium» zum Thema «Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz». In diversen Formaten wird gefragt, diskutiert und erforscht. Wir sind gespannt.

Das Rahmenprogramm lädt zum vielseitigen Austausch ein. Mit dem «Schaufenster» gibt es 10 x 10 Einblicke. Das Format bietet 10 Gruppen und Einzelkünstler:innen die Möglichkeit, ihre aktuellen Produktionen in 10 Minuten vorzustellen. Die Verleihung des «Prix ASSITEJ» würdigt eine verdiente Persönlichkeit, eine Gruppe oder Institution im Bereich des professionellen Theaterschaffens für junges Publikum. Und auch in dieser Festivalausgabe erklingt an vier Abenden die «JungSpundBänd» mit verschiedenen Gästen. Mit Weitsicht begrüsst die Skulptur «Loichtgehoier» des Kollektivs hochhinaus die Besuchenden des Festivals.

Darüber hinaus gibt es für das junge Publikum nicht nur etwas zu sehen. Gemeinsam mit den Voyeuern und Lernenden der Fachschule für Gestaltung St. Gallen entsteht die Festivalzeitschrift. Drei Ausgaben berichten aus Sicht der jungen Redakteur:innen über die Festivaltätigkeiten. Und für mehr Hintergrundwissen sorgen die Inszenierungseinblicke. Hier werden die einzelnen Produktionen durchleuchtet.
Auch beim Fachpublikum wird der Blick geschärft. Zusammen mit «Pro Helvetia» laden wir Veranstalter:innen und Künstler:innen ein, sich auszutauschen und zu vernetzen. Der Workshop von «ASSITEJ Schweiz» stellt die Werte Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe ins Zentrum. Und das «RESO – Tanznetzwerk Schweiz» wird am Festival ihre Workshop-Reihe «Akzent Tanz im Schulkontext» lancieren.

Zu guter Letzt: Das Festivalzentrum in der Lokremise mit Café und Bar ist täglich geöffnet. Neben Begegnungen, Gesprächen, Konzerten, Feiern und Inspiration darf es auch einfach ein Kaffee oder Tee sein. Ganz nach der Devise «Grosses beginnt mit einem Klecks».

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die bevorstehenden Festivaltage und auf ein Wiedersehen am «jungspund» in St.Gallen.

Herzlich
Das jungspund-Team

Inszenierungseinblicke

ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra lädt das Publikum zu Begegnungen mit gastierenden Ensembles ein. In einem moderierten Gespräch mit Mitwirkenden auf und hinter der Bühne bekommen Sie Einblicke in Entstehung, Hintergründe und Besonderheiten der jeweiligen Inszenierung und den Theaterbesuch.

Moderation
Petra Fischer, Dramaturgin, Vorstandsmitglied ASSITEJ und Gäste aus den Inszenierungsteams

 

DO 17.02.2022 18.00 – 18.45 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

ES KAMEL IM ZIRKUS
Cirque de Loin St.Gallen

DAS GROSSE FRAGEN
goldtiger Zürich

Diese beiden Inszenierungseinblicke finden gleichzeitig statt.

 

SO 20.02.2022 13.45 – 14.15 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

ICH HEISSE NAME
Theater Blau Zürich und Theater Jungfrau & Co. Bern

 

DO 24.02.2022 18.15 – 18.45 UHR FIGURENTHEATER ST.GALLEN

ROMEO UND JULIA
FigurenTheater St.Gallen

 

FR 25.02.2022 18.15 – 18.45 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE
La Grenouille Biel/Bienne

 

SA 26.02.2022 15.15 – 15.45 Uhr UHR LOKREMISE ST.GALLEN

GSCHWÜSCHTERTI
Theater Sgaramusch Schaffhausen und Weltalm Theater Bern

 

SA 26.02.2022 19.15 – 19.45 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

GO TELL
Junge Marie Aarau

Voyeure St.Gallen

Du gehst gerne ins Theater? Du willst mit Gleichgesinnten und Theaterschaffenden ins Gespräch kommen? Du bist zwischen 15 und 30 Jahre alt? Du schreibst gerne?

Das Festival «jungspund» bietet interessierten jungen Menschen eine Plattform beim Format der Voyeur:innen St.Gallen bei einer oder mehreren Inszenierungen mit dabei zu sein, reinzuschnuppern und einen Beitrag an die Festivalzeitung zu leisten.

Die Voyeur:innen St.Gallen waren bereits bei der ersten jungspund-Ausgabe im Jahr 2018 mit dabei. Im Jahr 2020 fand sogar das jährliche Städtetreffen der Voyeur:innen mit allen anderen Städten wie Zürich, Bern, Basel, Luzern, Genf und Chur/Schaan mit knapp 50 Teilnehmer:innen bei «jungspund» statt.

Die Voyeur:innen besuchen während dem Festival folgende Inszenierungen

DO 17.02.2022 20.00 Uhr Lokremise St.Gallen

ES KAMEL IM ZIRKUS
Cirque de Loin St.Gallen/Bern/Appenzell Ausserrhoden

FR 18.02.2022 19.00 Uhr Lokremise St.Gallen

DAS GROSSE FRAGEN
goldtiger Zürich

SA 19.02.2022 14.30 Uhr FigurenTheater St.Gallen

YARK
Dani Mangisch Brig

SA 19.02.2022 19.00 Uhr Lokremise St.Gallen

GEH NICHT IN DEN WALD, IM WALD IST DER WALD
Cie. Tabea Martin Basel

SO 20.02.2022 14.30 Uhr Lokremise St.Gallen

ICH HEISSE NAME
Theater Blau Zürich und Theater Jungfrau & Co. Bern

DI 22.02.2022 10.00 Uhr Lokremise St.Gallen

WO DIIS HUUS WOHNT
Reich & Schön Zürich

MI 23.02.2022 19.00 Uhr Lokremise St.Gallen

DIE MITTE DER WELT
Theater St.Gallen

DO 24.02.2022 14.00 Uhr Lokremise St.Gallen

WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE
La Grenouille Biel/Bienne

DO 24.02.2022 19.00 Uhr FigurenTheater St.Gallen

ROMEO UND JULIA
FigurenTheater St.Gallen

FR 25.02.2022 10.00 Uhr Lokremise St.Gallen

GO TELL
Junge Marie Aarau

Schaufenster für professionelle Schweizer Theaterschaffende 

Das «Schaufenster» bietet zehn Schweizer Gruppen und Einzelkünstler:innen die Gelegenheit, mit einem Kurzauftritt von 10 Minuten ihre neusten Produktionen zu präsentieren. In welcher Form sie dies tun, bestimmen die Teilnehmenden selber. Im Anschluss an die Präsentationen laden wir zum gemeinsamen Mittagessen und informellen Austausch mit den anwesenden Veranstalter:innen und Theaterschaffenden.

Der Anlass wird moderiert von Anja Tobler, Ensemblemitglied Theater St.Gallen

Das Schaufenster wird unterstützt von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.


ZwergenSafari

Alma Jongerius I 3+

Idee und Spiel Alma Jongerius Auge von Aussen Regula Wicki Künstlerische Mitarbeit Flurina Sennhauser Kostüm Isabel Schumacher Grafik Simone Bissig Fotos Susanne Venditti


Was macht ds Wätter

Magorrian und Engel I 3+

Konzept, Regie Emily Magorrian, Luzius Engel Spiel, Musik Moritz Alfons Bühne, Objekte, Kostüme Linda Rothenbühler Technik, Licht Demian Jakob Text Matto Kämpf Produktionsleitung Irene Andreetto


grrr knrsch ha!

cie. zisch I 4+

Regie Dominique Enz Visuelles, Co-Regie Franca Manz Bewegung Marie Jeger Klang Rosanna Zünd Licht Nina Langosch Auge von Aussen Petra Fischer Produktionsleitung Alexandra Siegenthaler Dramaturgische Beratung Simon Froehling


Der Waise Hase Wilhelm

Theater Dampf I 4+

Spiel Barbara Stehli, Martin Kaufmann, Marc Locatelli Konzept Theater Dampf, Ueli Bichsel Regie Ueli Bichsel Idee Richard Koller Bühne Ueli Bichsel Grafik Marc Locatelli Agentur KULTagentUR


Die Bremer Stadtmusikanten

Theater fabula!, FigurenTheater St.Gallen I 5+

Spiel Lukas Bollhalder, Eliane Blumer Regie Frauke Jacobi Figuren Sibylle Grüter Musik Willi Häne Szenografie Helen Prates de Matos Dramaturgie Mathias Ott Licht Stephan Zbinden Textfassung Frauke Jacobi, Simon Deckert


Le milieu

Valentine Paley I 6+

Choreografie, Regie Valentine Paley Kreation, Performance Sarah Bucher, Yann Hunziker Sound Design Nicholas Stücklin Szenografie Adrien Chevalley Bühnekonstruktion Adrien Moretti Dramaturgie Muriel Imbach Künstlerische Kollaboration Elodie Aubonney Kostüme Safia Semlali Licht, Technik Miaël Rochat Produktionsleitung, Diffusion Emma Ducommun, Thomas Péronnet


Das Grosse im Kleinen und das Kleine im Grossen (AT)

Company Mafalda, Chie Chamar bell clochette I 7+

Konzept, Puppenspiel Chine Curchod Konzept, Choreografie Teresa Rotemberg Dramaturgie Petra Fischer Tanz Alice D‘Angelo Komposition, Live-Musik Vera Baumann Neue Medien/Vermittlung Eliane Zgraggen Puppenbau Pierre Monnerat Szenografie Fanny Courvoisier Technische Leitung Laurent Castella Produktionsleitung Linda Zobrist


Angstmän

Theater Max I 8+

Spiel Newa Grawit, Christoph Hebing, Karin Maurer Musik Mark Oberholzer Regie, Choreographie Marcel Leemann Regie, Dramaturgie Luzius Engel Bühne, Kostüme Ernestyna Orlowska Licht Pascal Pompe Produktion Irene Andreetto


Jess Wonder

FLUX crew I 13+

Choreografie Arlette Dellers Kostüm Mara Danz, Sandra Zurfluh Musik Iman Ibragic Tanz Lena Marie Rheinländer, Katharina Naegeli, Pia Ringel


Leuchten Sie auf Sie verrückter Diamant

netzwerk wildi blaatere I 14+

Spiel Sarah Gailer Mitarbeit Theaterpädagogik David Reichel Dramaturgie Elo Göldi Autorinnenschaft Fiona Schreier Lichtgestaltung Friedrich Schmidt Regie Johanna Benrath Produktionsleitung Johanna-Maria Raimund Mitarbeit Katarina Tereh Szenografie Lea Niedermann

© Tine Edel / JungSpundBänd 2020
© Tine Edel / JungSpundBänd 2020
© Tine Edel / JungSpundBänd 2020
© Leonard Krättli / JungSpundBänd 2018
© Leonard Krättli / JungSpundBänd 2018
© Leonard Krättli / JungSpundBänd 2018

JungSpundBänd

Die Konzerte der «JungSpundBänd» sind eine Eigenproduktion des Festivals. Die Idee und das Ziel ist es Theatermusiker:innen, die oft für eine junges Publikum produzieren und auftreten, zusammenzubringen. Während einem Tag wird gemeinsam geprobt für das Konzert am Abend. Jedes Konzert hat so seinen ganz eigenen Charakter.

Basis der Band sind der Multiinstrumentalist Andi Peter und der Schlagzeuger Andi Wettstein. Unterstützt werden sie von Musiker:innen aus dem Raum St.Gallen, von Künstler:innen eingeladener Produktionen und weiteren Musiker:innen aus der Schweizer Theaterszene.

FR 18.02.2022, ca. 20.15 Uhr

Gustavo Nanez / Christine Hasler

Christine Hasler arbeitet sowohl als Theatermusikerin, als Singer-/Songwriterin, wie auch als Performance Künstlerin. Sie tritt auch in der Produktion «Gschwüsterti» auf. Gustavo Nanez ist als Theaterschaffender und Musiker tätig und ist auch in der Produktion «Toto, Laura und die Stadtmusikant:innen» zu sehen. Sie bringen beide ihre Gitarre mit. Wird es laut? Wird es leise? Wir werden sehen.

SA 19.02.2022, ca. 21.30 Uhr

MEZU

MEZU spielt Musik aus ganz Europa mit Schwerpunkt Balkan. Die Band entstand einst aus der Adliswiler «Tüfihof-Husmusig». Die Solisten an Geige und Klarinette waren gerade mal 11 und 12 Jahre alt, als sie am Hoffest 2011 eines ihrer ersten Konzerte gaben. Heute ist die Band auf fünf, hauptsächlich immer noch junge Musiker angewachsen. Schräge Rhythmen, groovige Klezmer- und Gipsystücke, mal wehmütig mal fätzig; Mezu spielt mit Begeisterung und virtuos.

Piano: Christoph Meier, Klarinette und Cello: Simon Meier, Geige: Julian Zuzak, Perkussion: Raffael Zuzak, Gitarre, Bouzouki, Gesang: Thomas Meier

Soundcloud

FR 25.02.2022 ca. 20.15 Uhr

Denise Wintsch / Vera Kappeler

Die Performerin, Schauspielerin und Sammlerin Denise Wintsch und die Pianistin Vera Kappeler kennen sich schon länger, sie haben schon zusammen gesungen und gearbeitet. Wir sind sehr gespannt wie dieser Abend wohl werden wird.

SA, 26.02.2022 ca. 17.30 Uhr

Manu Müller / Special Guest?

Manuel Müller ist ein virtuoser Bassist, der besser sitzend als stehend spielt und groovt. Er kennt die beiden Andis aus gemeinsamer Zeit bei der Band Kabel. Spielen die drei ein paar Kabelsongs, neues Material oder improvisieren sie einfach drauflos… Vielleicht kommt ja sogar noch ein spezieller Gast dazu.

© Tobi Hobi

Loichtgehoier

Wachsende Installation aus Brettern und Latten

Am Ufer des Gleismeers baut sich langsam wachsend ein riesiger Leuchtturm aus Brettern und Latten auf. Oder ist es ein Loichtgehoier?
Mit einem Lichtzwinkern werden die Festivalbesuchenden angelockt und freundlich begrüsst.

Am Fusse des Turms brennt jeweils ein Feuer, an dem Geschichten erzählt sein wollen und auch mal Musik erklingt. Hin und wieder blubbert eine heisse Suppe im Topf, die Bauende und Besuchende wärmt. Und vielleicht entstehen weitere kleine Leuchtgeheuer, Meeresgetiere und andere Krabbelinge. Du bist mittendrin und ehe du dich versiehst bist du Teil der Geschichte am Gleismeer. Tauch ein ins Wellengetümmel und lass dich durchs Festival treiben.

Das Kollektiv hochhinaus wird von Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen der Künste, so wie Kunst- und Theaterpädagogik belebt. Die künstlerischen Interventionen, Inszenierungen, kulturpädagogischen Projekte und Aktionen im öffentlichen Raum sind oft verspielt und geprägt von unkonventionellen Lösungsmöglichkeiten und Herangehensweisen. Sie basieren auf einem grossen Erfahrungsreichtum, gewachsen aus der mehrjährigen Zusammenarbeit und dem Wirken der Einzelnen. Diverse Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei Entwicklung und Durchführung das Mitgestalten und Mitspielen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglichen und fördern.

Impressionen Kollektiv hochhinaus 2020

© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Nils Eyer
© Nils Eyer
© Nils Eyer

Verleihung des Prix ASSITEJ

Preisverleihung in Anwesenheit internationaler ASSITEJ-Vertreter:innen mit anschliessendem Apéro Riche.

Mit dem Prix ASSITEJ Schweiz wird erneut eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution für ein impulsgebendes Engagement zugunsten des professionellen Theaters und Tanzes für ein junges Publikum ausgezeichnet. Dieser jährlich vergebene Kulturpreis wird von der ASSITEJ Schweiz ausgerichtet, dem nationalen Fachverband der Tanz- und Theaterschaffenden für ein junges Publikum. Die feierliche Verleihung stellt das Schaffen der Preisträgerin oder des Preisträgers ins Zentrum und zeigt weit über das Festival «jungspund» hinaus die Relevanz des Tanz- und Theaterschaffens für Kinder und Jugendliche auf.

Bisherige Preisträger:innen

2020 Simon Ho und Nina Knecht
2021 Chine Curchod und Voyeure national

Die Jury setzt sich aus ASSITEJ-Mitgliedern verschiedener Regionen und Arbeitsbereiche zusammen.

Festivalzeitung

In Zusammenarbeit mit Voyeure St.Gallen und Lernenden der Fachklasse Grafik der Schule für Gestaltung St.Gallen

«jungspund» produziert in Zusammenarbeit mit «Voyeure St.Gallen» und Lernenden der Fachklasse der Schule für Gestaltung St.Gallen eine Festivalzeitung. Diese erscheint in drei Ausgaben und wird von Mitgliedern der Voyeure St.Gallen geschrieben und von Marlen Hämmerli, Redaktorin «St.Galler Tagblatt», redaktionell begleitet. Lisa Potocnik und Nina Schweizer, Lernende der Fachklasse der Schule für Gestaltung St.Gallen, gestalten die Festivalzeitschrift. Mit Interviews, Kritiken und Vorschauen gewährt die Zeitung vertiefte Einblicke hinter die Kulissen, macht neugierig auf kommende Premieren, Workshops, Fachtagungen, Konzerte und auf alles, was sonst noch während des Festivals zu sehen und zu erleben ist.

Inhaltlich werden die drei Ausgaben unterschiedliche Themen aufgreifen:
Ausgabe #1 ist als Vorschau gedacht, die einen Blick von aussen auf das Festivalprogramm wirft und die verschiedenen Angebote beleuchtet, aber auch die Macher:innen zu Wort kommen lässt. Ausgabe #2 erscheint zur Halbzeit und umfasst die ersten Kritiken, berichtet über die vergangenen Veranstaltungen, Rahmenprogramme und Fachtagungen. Ausgabe #3 und gleichzeitig die letzte schaut auf die Highlights des Festivals, lässt verschiedene Stimmen zu Wort kommen und berichtet hautnah aus den Vorstellungen zum Abschluss des Festivals.

Das Projekt ist offen für alle. Wenn Interesse besteht, an der Festivalzeitschrift mitzuwirken, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme. Die Redakteur:innen und Grafiker:innen können selbst entscheiden, wie stark sie sich involvieren – ob ein Abend, ein Tag, oder eine Woche.

Bei Interesse gibt ramun.bernetta@jungspund.ch gerne Auskunft.

Treffpunkt Junges Publikum

Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung

Gemeinsam mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia lädt jungspund internationale Veranstalter:innen dazu ein, die Künstler:innen des Festivals und weitere wichtige Akteure der Schweizer Tanz- und Theaterszene für Junges Publikum kennenzulernen. Das Treffen dient dazu, sich über aktuelle Tendenzen, Kooperationsmöglichkeiten und internationale Netzwerke auszutauschen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Im Anschluss an das Gespräch gibt es im Sinne eines Schweizerischen Energieschubs ein gemeinsames Netzwerk-Zvieri*.

*(Zvieri=Zwischenmahlzeit um vier Uhr)

Mitgemeint und doch nicht dabei

Workshop mit Betina Aumair (Wien) zum Themenfeld Klassismus bei jungen Menschen.

Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Teilhabemöglichkeiten – das sind Begriffe, die bei Akteur:innen und Entscheidungsträger:innen im Kultur- und Bildungsbereich auf viel Zustimmung stossen. Der Alltag jedoch zeigt, dass es zwischen den Angeboten und Zuschauer:innen, die wir damit erreichen möchten, oft eine Kluft gibt – insbesondere in Bezug auf ein junges Publikum.

Welche konkreten Gründe kann es für Exklusion geben? Wo müssen wir etwas tun? Wie können Problematiken einer fehlenden Zugänglichkeit Entscheidungsträger:innen gegenüber klarer transportiert werden?

Für das Themenspektrum zu Klassismus konnten wir Betina Aumair gewinnen, die sich sowohl mit klassenbezogener Benachteiligung als auch mit jungen Menschen und deren Lebensrealität auseinandersetzt. Anhand konkreter Erfahrungen und möglicher Ansätze werden wir vertiefend und praxisnah Fragen, Zweifeln und  Ideen der Teilnehmer:innen nachgehen.

Betina Aumair hat als erste in ihrer Familie maturiert und studiert. Heute arbeitet sie als Schreibpädagogin, Projektleiterin und Gender- und Diversity-Beauftragte in der Erwachsenenbildung mit dem Fokus junge Erwachsene. Arbeitsschwerpunkte sind Bildung und Feminismus – immer unter der Klassenperspektive. Sie ist Mitautorin des Buches «Klassenreise. Wie die soziale Herkunft unser Leben prägt.»

Akzent im Schulkontext

Workshop mit Simona Travaglianti und Rena Brandenberger

Reso – Tanznetzwerk Schweiz fokussiert mit seinem Pilotprojekt «Tanz und Schule» den Stellenwert des künstlerischen Tanzes auf Volkschulebene. Es geht darum, die Präsenz der Tanzvermittlung an den Schulen zu verbessern und innovative Vermittlungsformate zu fördern. Das Pilotprojekt «Tanz und Schule» wurde 2021 ins Leben gerufen. Coronabedingt entstand zuerst ein Podcast, der sich in mehreren Episoden den unterschiedlichen Formaten widmet, mit welchen der künstlerische Tanz in den schulischen Alltag Einzug erhält. Die Podcasts können als Vorbereitung für den Workshop dienen.

Mit der nun und im Rahmen des Festivals Jungspund startenden Workshop-Reihe «Akzent Tanz im Schulkontext» möchte Reso die Schaffung eines «Think-Tanks» in die Wege leiten. Gemeinsam mit Veranstalter:innen und Vermittler:innen, Choreograph:innen und Lehrpersonen sollen Instrumente und Massnahmen entwickelt werden, um die Verbesserung und das Interesse am künstlerischen Tanzen im Schulkontext zu steigern und seine Akzeptanz weiter in Bewegung zu bringen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos und setzt die Lust voraus, das eigene Knowhow aktiv einzubringen und mögliche Initiativen mitzugestalten.

Eröffnung

Beate Hochholdinger-Reiterer, SGTK / ITW, Universität Bern

Andreas Härtner, SGTK / Universität St.Gallen

Gabi Bernetta, Festival «jungspund»

Am Abend gemeinsamer Vorstellungsbesuch von «Romeo und Julia» (FigurenTheater St.Gallen). Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen. Am Samstagvormittag findet zu «Romeo und Julia» ein Künstlerinnengespräch mit Frauke Jacobi statt.

Worauf können wir uns freuen? Einblicke in die aktuelle künstlerische Praxis

Petra Fischer, Dramaturgin, Kuratorin, Theaterpädagogin, Vorstandsmitglied ASSITEJ Schweiz
KICKS! Performing Arts Festival

Zur Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters in der Schweiz

Prof. Dr. Beate Hochholdinger-Reiterer, SGTK / ITW, Universität Bern

Am Abend gemeinsamer Vorstellungsbesuch von «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute». Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen. Am Samstagvormittag findet zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute» ein Künstlerinnengespräch mit Charlotte Huldi statt.

Praxisberichte aus der Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters

Ruth Oswalt, Theater Schpilkischte / Vorstadttheater Basel

Gabi Bernetta, Festival «jungspund»

Ronja Rinderknecht, Dramaturgin und Produktionsleiterin, Vorstadttheater Basel

Am Abend gemeinsamer Vorstellungsbesuch von «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute». Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen. Am Samstagvormittag findet zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute» ein Künstlerinnengespräch mit Charlotte Huldi statt.

Künstlerinnengespräch zu «Romeo und Julia»

Frauke Jacobi, FigurenTheater St. Gallen

Moderation: Björn Reifler, Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen (PHSG)

Am Abend gemeinsamer Vorstellungsbesuch von «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute». Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen. Am Samstagvormittag findet zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute» ein Künstlerinnengespräch mit Charlotte Huldi statt.

Ideenwerkstatt I: Theaterformen für ein junges Publikum

Tina Beyeler, Choreografin und Tänzerin

Charlotte Huldi, Theater La Grenouille Biel/Bienne

Frauke Jacobi, FigurenTheater St.Gallen

Laura Leupi, Kollektiv Tempofoif, Vorstandsmitglied ASSITEJ Schweiz

Moderation: Gabi Mojzes, Dramaturgin, Theatervermittlerin, Vorstandsmitglied ASSITEJ Schweiz

Am Abend gemeinsamer Vorstellungsbesuch von «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute». Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen. Am Samstagvormittag findet zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute» ein Künstlerinnengespräch mit Charlotte Huldi statt.

Ideenwerkstatt II: Das liebe Geld – Förderung, Sponsoren, Gagen

Mathias Bremgartner, Migros Kulturprozent

Matthias Grupp, Vorstadttheater Basel

Esther Hungerbühler, Amt für Kulturförderung des Kantons St.Gallen

Diana Rojas-Feile, Regisseurin und Performerin

Moderation: Eveline Ratering, Schauspielerin, Regisseurin

Am Abend gemeinsamer Vorstellungsbesuch von «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute». Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen. Am Samstagvormittag findet zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute» ein Künstlerinnengespräch mit Charlotte Huldi statt.

Perspektiven auf Professionalität in Feldern der Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Prof. Dr. Mira Sack, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

Diskussion

Diese Diskussion bezieht sich auf «Perspektiven auf Professionalität in Feldern der Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen» von Prof. Dr. Mira Sack (Zürcher Hochschule der Künste).

Künstlerinnengespräch zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute»

Charlotte Huldi, La Grenouille Biel/Bienne

Moderation: Markus Gerber, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

Rundgespräch: Kinder- und Jugendtheater – Theater für alle

Stefan Colombo, Theater Sgaramusch

Bettina Kugler, Kulturjournalistin St.Galler Tagblatt

Maike Lex, Leiterin Schlachthaus Theater Bern

Prof. Dr. Ute Pinkert, Universität der Künste Berlin

Nora Vonder Mühll, Theater Sgaramusch

Moderation: Dagmar Walser, Theaterredakteurin bei SRF 2 Kultur

Abschluss

Beate Hochholdinger-Reiterer, SGTK / ITW, Universität Bern

Andreas Härter, SGTK / Universität St. Gallen

Gabi Bernetta, Festival «jungspund»

Festivaleröffnung

Die Festivaleröffnung mit Ansprachen und Apero beginnt um 19.00 Uhr im Festivalzentrum in der Lokremise. Um 20.00 Uhr feiern wir die Premiere von «Es Kamel im Zirkus» im Saal 1. Wer Interesse an einem Inszenierungseinblick hat, kann diesen um 18.00 Uhr ebenfalls im Festivalzentrum besuchen.

© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano

Ich heisse NAME (5+)

«Wenn ich gross bin, werde ich dann eine Frau oder ein Mann? Ein spielerischer Umgang mit der eigenen Identität und den Geschlechterrollen.»

Ein Mann und eine Frau zeichnen auf eine Projektionsfläche. Ein Strichmännchen ist entstanden – oder ist es ein Strichweibchen? Das Figürchen will sich und die Welt kennenlernen. Die zwei Erwachsenen geraten in die Klemme. Welchen Namen soll das Kind haben? Welche Farbe das Kinderzimmer? Welche Kleider soll es tragen, mit welchen Spielsachen will es spielen? Mann? Frau? Kind? Warum überhaupt teilen wir nach Geschlechtern auf? Warum nicht nach anderen Kriterien?

Zwei Projektoren, Folie und Zeichenstifte – viel mehr brauchen Julius Griesenberg und Brigitta Weber nicht, um Fragen zu stellen nach Identität und den Rollen der Geschlechter.

«Ich heisse NAME» ist eine Kooperation von Theater Blau Zürich und Theater Jungfrau & Co. Bern. Beide bereiten gesellschaftlich drängende Themen auf und loten künstlerische Umsetzungsformen aus. Parallel zum Arbeitsprozess haben die Theaterschaffenden mit Kindergärten und Schulklassen gearbeitet. Die Ergebnisse flossen in die Stückentwicklung ein.

© zVg

Es Kamel im Zirkus (6+)

«Musik, Theater, Tanz und bitzli Zirkus – liebevoll wild, trashig und gleichzeitig sehr poetisch erzählt Cirque de Loin die Geschichte vom Kamel und dem Clown.»

Das Kamel wird in der Wüste gefangen genommen und übers weite Meer an einen Zirkus verkauft. Mit dem Clown auf seinem Rücken muss es nun jeden Abend in der Manege eine Nummer präsentieren. Das Kamel und der Clown, der nicht nur vom Publikum sondern auch von der Zirkusfamilie ausgelacht wird, werden gute Freunde und sind von nun an etwas weniger allein. Doch auch nach Jahren hat das Kamel immer noch fürchterlich Heimweh nach seiner Familie. Eines Tages findet es den Mut, den Zirkus zu verlassen. Gemeinsam mit dem Clown macht es sich auf den langen Weg zurück in die Wüste. Ihr Abenteuer beginnt jetzt erst richtig.

«Es Kamel im Zirkus» ist eine Geschichte über Jemanden, die oder der sein Zuhause verliert, Jahre in der Fremde lebt und nach einer langen Reise nicht nur eine tiefe Freundschaft, sondern seine wahre Heimat letztendlich in sich selbst findet.

Cirque de Loin realisiert seit 2009 Projekte im Bereich Theater, Tanz, zeitgenössischer Zirkus sowie Musik und Film. Fingers Mundartlieder sowie das Hörspiel zum Stück werden begleitend zur Produktion als CD und auf den üblichen Streamingportalen veröffentlicht.

© Angela Sanders
© Angela Sanders

Toto, Laura & die Stadtmusikant:innen (6+)

«Der Hahn ist zu alt zum Krähen, die Katze zu alt zum Mäusevertreiben, der Esel zu alt zum Lastentragen und der Hund will nicht mehr auf die Jagd. Eine Roadshow über Freundschaft und Mut.»

Toto ist ein in die Jahre gekommener Weltenbummler, der mit seiner Musik unterwegs ist. Als er ein Konzert geben will, zieht ihm jemand den Stecker – Laura! Sie hat nach dem Tod ihrer Grossmutter den Boden unter den Füssen verloren und landet auf der Strasse. Ähnlich wie die vier Tiere aus «Die Bremer Stadtmusikanten» fragen sich Laura und Toto, wie sie in dieser hektischen Welt überleben können? Als Duo Laura & Toto brechen sie zu einer Reise auf.

Der kunterbunte Mix von Totos und Lauras Strassenmusik wird zum Leitmotiv einer lustigen und schrägen Erzählung über Esel, Hund, Katze und Hahn auf Wanderschaft und erobert durch berührende Einblicke in die Geschichten zweier Wohnungslosen die Herzen des Publikums.

Gustavo Nanez gründete im Jahr 2000 mit Fabienne Hadorn die Theatergruppe Kolypan. Kolypan produziert seither Kinder- und Jugendtheaterstücke und ist bekannt für trashig-witzige Shows mit Tiefgang. Die Truppe wurde schon an Festivals in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Japan eingeladen. Das neue Stück wurde in Kollaboration mit der Schauspielerin Martina Binz und dem Regisseur Max Merker erarbeitet.

© Niklaus Spoerri
© Niklaus Spoerri
© Niklaus Spoerri
© Niklaus Spoerri

Yark (7+)

«In wildem Ritt galoppiert Dani Mangisch zwischen Dialekten, Puppen und Objekten durch Yarks Abenteuer»

Yark frisst am liebsten kleine Kinder. Aber nur die braven – von den frechen wird ihm übelst schlecht. Also beschliesst er, die Liste des Nikolaus mit den Top Ten der Allerbravsten abzuarbeiten. Das erste Kind weiss, wie man sich gegen einen Yark wehrt: Man benutzt schlimme Wörter. Das zweite Kind beschert dem Yark eine monströse Magenverstimmung. Dann trifft er auf Madeleine, die ihn mit Alpenkräuter wieder fit macht und ihn verändert.

«Yark», ein illustriertes Kinderbuch von Bertrand Santini, erzählt, wie aus Ungleichen Freunde werden und dass Veränderung möglich ist; es ist dabei subversiv wie Max und Moritz oder Wo die wilden Kerle wohnen.

Dani Mangisch will spassvoll gruseln und zeigen, dass manche Dinge nur in unseren Köpfen leben. Mit packendem Erzähl- und Objekttheater lässt er die Monsterwelt auferstehen und haucht Puppen und Objekten Leben ein.

Der Verein mangischproduktion wurde für «Yark» 2019 gegründet und soll professionelles Theater für Kinder im Wallis etablieren. Mangisch weiss, dass Kinderstücke auch Erwachsene gut unterhalten können. Seine Produktionen sind mobil und bespielen auch Bibliotheken, Schulzimmer u.ä.

© Sibylla Walpen
© Sibylla Walpen
© Sibylla Walpen
© Sibylla Walpen

Gschwüschterti (7+)

«Geschwister sind Geschwister. Einmal zusammen, immer zusammen. Ausser ihr habt euch gerade verkracht und sprecht nie, nie, aber auch gar nie mehr miteinander.»

Geschwister kann man sich nicht aussuchen, aber ihnen trotzdem viel weniger ausweichen als anderen Menschen. Eine unfreiwillige Zwangsbeziehung. Doch unter Zwang gedeiht Feindschaft oft besser als Liebe. Aber alle sind ja schliesslich irgendwie Brüder und Schwestern. Alle Menschen sollen sein «ein einig Volk von Brüdern». Oder etwa nicht? Ein Denkanstoss für jung und alt – auch für Einzelkinder. Denn die träumen sich ein perfektes Geschwisterchen oder suchen sich gleich eine Blutsschwester.

Für «Gschwüschterti» haben sich das Theater Sgaramusch und Weltalm Theater erstmals verschwestert. Das Theater Sgaramusch Schaffhausen produziert seit 1982 professionelles Theater für Kinder und Erwachsene. Weltalm Theater arbeitet seit 2005 in Bern und macht kontinuierlich innovatives Theater für Kinder.

© Rio Basel

Geh nicht in den Wald, im Wald ist der Wald (8+)

«Was ist das, die Norm? Wie bewegt man sich richtig, wie falsch? Wer bestimmt das? Warum haben die einen alle Chancen dieser Welt, die andere keine?»

Die Enttäuschung, wenn etwas anders ist als man es sich vorgestellt hatte – das Gefühl nicht akzeptiert und an den Rand gedrängt zu werden. Wenn man nicht willkommen ist, sondern ausgeschlossen wird, diskriminiert. Wegen der Hautfarbe, der Sprache, weil man sich anders bewegt als die anderen?

In ihrem neuen Stück untersucht die Schweizer Choreografin Tabea Martin gemeinsam mit vier professionelle Tänzer:innen und begleitet vom Musiker Donath Weyeneth die Macht von Vorurteilen und Ängsten, die durch das Ungewohnte und Neue hervorgerufen werden. Dabei wollen sie nicht Lösungsvorschläge aufzeigen, sondern darstellen, warum es auch für Kinder so schwierig ist, über Ausgrenzung zu sprechen. Wie erleben sie es, wenn sie nicht dazu gehören? Wie können sie reagieren, sich wehren, sich Respekt verschaffen?

Die Choreografin Tabea Martin studierte Modernen Tanz an der Hochschule der Künste in Amsterdam und Choreografie an der Rotterdamse Dansacademie. Seit 2009 entwickelt sie regelmässig Arbeiten für Kinder.

© Guy Perrenoud
© Guy Perrenoud
© Guy Perrenoud

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute (10+)

«Ein starkes Plädoyer für Zivilcourage, gegen das Vergessen und dafür, den Blick vor Unrecht nicht zu verschliessen. Fesselnd, poetisch, witzig und berührend.»

Mama und Papa Pavian, Herr und Frau Mufflon und das Murmeltiermädchen leben zufrieden im Zoo. Doch dann stellt der frisch gelieferte junge Bär mit seinen Fragen über die merkwürdigen Zebrawesen auf der anderen Seite des Zauns den Alltag und die Ordnung auf den Kopf. Und er will der Ursache des Gestanks auf die Spur kommen. Das passt den Gestiefelten sowie einigen Zoobewohnenden gar nicht in den Kram. Und dann ist da noch das Nashorn, das verschwunden ist, und die Frage, was es sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute. Als der Bär es nicht länger aushält, fasst er einen folgenschweren Plan…

La Grenouille, das Theaterzentrum für junges Publikum aus Biel inszeniert mit Gastregisseur Julien Schmutz die Schweizer und die französischsprachige Erstaufführung dieses preisgekrönten Theatertextes von Jens Raschke, der in Deutschland bereits vielfach inszeniert wurde.

© Donovan Wyrsch
© Donovan Wyrsch
© Donovan Wyrsch

Wo diis Huus wohnt (11+)

«Herkunft ist wie Eltern: Einfach mal am Kiosk zwei neue holen, geht nicht. Was tun?»

Eine Herkunft hat man. Man kommt woher. Von guten oder schlechten Genen, aus dem Villenviertel, einer Blockwohnung, einem Land, einem Kaff oder einer Millionenstadt. Und von Eltern, zwei oder mehr Menschen, anwesend oder abwesend, depressiv oder Sonnenschein, immer betrunken oder sonst wie peinlich, zu reich oder zu arm, zu nah oder zu weit weg. Eltern, Haus, Wohnung, Strasse, Schule und das Universum prägen, imprägnieren mit dem Geruch der Herkunft. Der haftet. Den kann man nicht wechseln wie Parfüm.

Kapi Kapinga Grab und Denise Hasler, die eine in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo, die andere in Solothurn geboren, spielen Versionen ihres und unser aller Leben durch. Sie reisen in die Vergangenheit und stellen Weichen neu. Was wäre, wenn ich abgehauen wäre? Wenn ich meinem Vater gesagt hätte, er solle aufhören zu trinken?

Reich & Schön realisieren Theaterprojekte an Schulen und sind als Kollektiv in der freien Theaterszene tätig. Mehrere ihrer Stücke beschäftigen sich mit Herkunft und Heimat. Reich & Schön sind Andreas Bürgisser und Sabina Reich.

© Regina Jäger
© Regina Jäger
© Regina Jäger
© Regina Jäger

Romeo und Julia (12+)

«Bald wird klar: Die Darstellerinnen und Darsteller haben ihre ganz eigenen Probleme mit der Liebe – ob jung oder alt, ob im 16. Jahrhundert oder im Jahr 2021»

Wir befinden uns im Institut für anrührende Liebesgeschichten, Abteilung «Romeo und Julia»: Hier wird alles aufbewahrt, was mit dem Mythos von Shakespeares berühmtem Liebespaar zu tun hat, vom Angstseufzer einer Julia-Darstellerin kurz vor dem Auftritt bis zum kürzesten Schüleraufsatz, der je zum Thema geschrieben wurde. Die Verwalterinnen des Archivs erwecken die aussergewöhnlichsten Romeos und Julias aus über 400 Jahren Aufführungsgeschichte zum Leben.

Das FigurenTheater St.Gallen inszeniert Romeo und Julia in Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin in einer überraschenden, tragikomischen Fassung mit Figuren, Video und Live-Musik. Erzählt wird aus vielen Perspektiven und nach und nach setzt sich so Shakespeares Werk wie ein Mosaik zusammen.

Am FigurenTheater St.Gallen arbeiten Profis aus der freien Theaterszene, ergänzt durch Studierende verschiedener Hochschulen. Das Theater zeigt ein Programm mit Eigenproduktionen und Gastspielen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei werden traditionelle und moderne Puppenspielformen mit Schauspiel kombiniert.

© Xenia Zezzi
© Xenia Zezzi
© Xenia Zezzi
© Xenia Zezzi
© Xenia Zezzi

Die Märchen von Michael Köhlmeier (12+)

«Rätselhafte, absurde, manchmal schillernd schöne, meistens böse, verstörende Geschichten. Die Märchen von Michael Köhlmeier sind keine Nacherzählungen bekannter Stoffe, sondern «Märchen unserer Zeit.»

Die Welt der wundersamen Begebenheiten, wo Zeit und Logik sich auflösen und doch alles merkwürdig wahr ist – das ist die Welt der Märchen. Sie handeln von rebellierenden Naturgewalten, einem der nach und nach alle seine Sinne verkauft, zu Regen betenden Dörflern und der wilden Jagd, angeführt vom Tod persönlich. Durchtriebene Halunken, ein verfluchter Mund, sprechende Gehängte, singende Ungeborene, Tränen zählende Engel und ewig klatschende Parteigenossen – sie leben in den 151 Märchen von Michael Köhlmeier.

Das Vorstadttheater Basel inszeniert fünf davon auf einem Spaziergang durch die Stadt. Live, verstärkt über Kopfhörer, folgt das Publikum der Erzählung von Matthias Grupp und der Musik von Florian Grupp.

Das Vorstadttheater Basel zeigt anspruchsvolles, professionelles und zeitgenössisches Theater für Kinder und Erwachsene. Den Schwerpunkt des Programmes bilden die jährlich ein bis zwei Produktionen des eigenen Ensembles, die erst en suite in Basel gespielt werden und dann durch die deutschsprachige Theaterlandschaft touren.

© Ahmad Örnek
© Ahmad Örnek
© Ahmad Örnek
© Ahmad Örnek
© Ahmad Örnek

Go Tell (14+)

«Gemeinsam ist man stark, das sagen wir schon die ganze Zeit! Ja, aber glaubst du das wirklich? – Sechs junge Frauen treffen auf einen 700 Jahre alten Mythos, der vor 200 Jahren aufgeschrieben wurde.»

Mit GO TELL mischt sich die Junge Marie in die Schweiz und ihre Geschichte(n) ein, arbeitet sich an ihren Klischees und kleinen und grossen Fehlern ab und denkt weite Möglichkeiten. Da geht es munter von Heimat über Demokratie, Neutralität bis zum Thema Einbürgerung. Da werden Fragen von (Frauen-)Stimmrecht und -gerechtigkeit genauso diskutiert, wie die Feigheit der (vielen) Männer in Schillers «Wilhelm Tell» oder der Sinn und Unsinn politischer Beteiligung, «wenn doch alles so lange dauert». Go Tell ist so ambivalent wie sein Titel, ist «Hau ab, Tell!» genauso wie «Los, erzähl es weiter!».

Seit 2014 ist die Junge Marie Plattform des Theaters Marie. Die Junge Marie wird von Autorin, Regisseurin und Schauspielerin Julia Haenni und der Schauspielerin Barbara Heynen geleitet. Sie wollen mit jungen Menschen Klassiker auf zeitgenössische politische Inhalte abklopfen.

Schaufenster für professionelle Schweizer Theaterschaffende

Bereich Kinder- und Jugendtheater im Rahmen von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen»

Im Rahmen von «jungspund –Theaterfestivals für junges Publikum St.Gallen» bieten wir 10 Schweizer Gruppen oder Einzelkünstler:innen die Gelegenheit, den anwesenden Veranstalter:innen und Künstler:innen während max. 10 Minuten ihre aktuellen Produktionen vorzustellen. Die Veranstaltung wird vom Festival moderiert und präsentiert die jeweils auftretenden Gruppen und Künstler:innen mit einem kurzen Protrait zur Produktion und Arbeitsweise.

Im Anschluss ist ein informeller Austausch mit den Veranstalter:innen bei einem gemeinsamen Mittagessen möglich.

Datum und Ort
Samstag 19. Februar 2022, 10 bis 13 Uhr, Lokremise St.Gallen

Anmeldung
Bewerben können sich professionell arbeitende Theaterschaffende aus der ganzen Schweiz aus dem Bereich der darstellenden Künste für ein junges Publikum. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Gruppen und Einzelkünst-ler:innen, die Teil des Festivalprogramms sind. Die Inszenierungen sollten nach Möglichkeit in der Spielzeit 2020/21 oder ab Herbst 2021 entstanden sein. Projekte, die noch in der Probenphase sind, können als kurzes «try-out» präsentiert werden.

Die Anmeldung erfolgt mit einem kurzen Bewerbungsdossier (PDF max. 2 A4-Seiten) und enthält folgende Informationen:

-> Kurzer Beschrieb des Projekts
-> Namen aller Beteiligten
-> Angaben zur Art der Präsentation (try-out, Kurzauschnitt, szenische Skizze etc.)
-> Aussagekräftige Bilder (falls vorhanden)
-> Trailer (falls vorhanden)

Die Präsentationen sollen ohne grossen Bühnenaufwand auskommen und in Schriftsprache (Kein Mundart) erfolgen. Zur Verfügung stehen: Beamer, Bildschirm, Tische und Stühle sowie ein Grundlicht. Weitere Requisiten und technische Hilfsmittel müssen selber mitgebracht  werden.

Die Gruppen und Einzelkünstler:innen haben zudem die Möglichkeit, Werbematerial aufzulegen.

Teilnahme
Die ausgewählten Gruppen und Einzelkünstler:innen werden bis 10. November vom Festival kontaktiert.

Kostenübernahme
Jede Gruppe erhält eine Honorar von CHF 1’000.00, Einzelkünstler:innen CHF 500.00.

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2021 per Mail an contact@jungspund.ch

Auskunft
Gabi Bernetta, gabi.bernetta@jungspund.ch

Das Schaufenster wird unterstützt durch Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung

Informationsveranstaltung für Lehpersonen

Möchten Sie mehr zu den einzelnen Produktionen erfahren? Einen vertieften Einblick erhalten Sie an unserer Informationsveranstaltung im FigurenTheater St.Gallen. Die anwesenden Künstler*innen und Mitglieder der Programmgruppe berichten über den Inhalt, die thematischen Schwerpunkte und über die Arbeitsweise der eingeladenen Produktionen.

Die Informationsveranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und dauert bis ca. 20:00 Uhr. Abgerundet wird der Anlass mit einem Apéro, der die Gelegenheit bietet, sich auch persönlich auszutauschen.

27. September 2021 18:30 Uhr FigurenTheater St.Gallen

Anmeldungen über: contact@jungspund.ch oder über www.kklick.ch

20. März: Welttag des Theaters für junges Publikum

Am 20. März findet wie jedes Jahr der Welttag des Theaters für ein junges Publikum statt. Der internationale Dachverband ASSITEJ hat mehr als 80 nationale Zentren auf allen Kontinenten. Weltweit werden am 20. März verschiedene Aktionen und Initiativen gestartet, um auf die Bedeutung des Theaters für ein junges Publikum hinzuweisen.

Gerne hätten wir Familien zu einer Vorstellung ins FigurenTheater St.Gallen eingeladen. Die aktuelle Situation – die Theaterhäuser bleiben weiterhin geschlossen – erlaubt dies leider nicht.

Trotzdem können Sie mit ihren Kindern ein bisschen Theater nach Hause holen.

Theater für Zuhause

Unter www.theaterfuerzuhause.ch finden Sie verschiedene kleine Formate für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und Familien, die anregen, selbst kreativ zu werden und mit Tanz- und Theaterschaffenden in Kontakt zu treten. Ein Besuch lohnt sich!

Vorhang zu, Ohren auf!

Unser Partnerhaus, das Theater St.Gallen, stellt unter dem Motto «Vorhang zu, Ohren auf!» auf ihrer Website Hörspiele für Kinder zur Verfügung – gelesen von Mitgliedern des Schauspielensembles.

Theater Mobil für Schulen und Kindergärten

Bei unserem Partnerhaus, dem FigurenTheater St.Gallen, können Sie ausgewählte Stücke aus dem Repertoire in mobilen Varianten buchen, die mit geringem technischem Aufwand in Schulen und Kindergärten gespielt werden können. Informieren sie sich hier über sämtliche mobilen Angebote.

ASSITEJ Manifest

ASSITEJ, die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, ist der Ansicht, dass noch viel mehr getan werden muss, um den Verpflichtungen aller Länder in Bezug auf die Artikel 13 und 31 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes nachzukommen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie. Gerade jetzt wird sichtbar, wie dringlich es ist, für jedes Kind die gleichen Chancen und Teilhabemöglichkeiten zu schaffen und wie notwendig es ist, die Welt für alle Kinder gesund und nachhaltig zu gestalten. Kunst und Kultur spielen für unser Zusammenleben eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen es uns, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen unsere Phantasie zu nutzen, um eine Welt zu schaffen, in der wir gemeinsam besser leben. Die Künste sind aktuell besonders verletzlich, da sie wirtschaftlich stark von der Krise betroffen sind. Die Künste sind nicht nur zentrale Ausdrucksform des menschlichen Seins, sondern auch Ort der kritischen Reflexion und Grundlage für ein gesundes soziales Miteinander. Kinder und Jugendliche haben das Recht, auch und gerade in Krisenzeiten, Zugang zu Kunst und Kultur zu erhalten und daran teilzuhaben. Obwohl wir wissen, dass jedes Land und jede Region ihre spezifischen Kontexte, Systeme und Sorgen hat, verstehen wir dieses Manifest als universellen Appell, dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche durch die Auseinandersetzung mit den Künsten wachsen können. ASSITEJ empfiehlt, Kinder und Jugendliche aktiv zu beteiligen. Sie sollten als Berater*innen und Partner*innen einbezogen und ihre Meinungen und Ansichten auf allen Ebenen berücksichtigt werden (vgl. Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention).

Die Forderungspapiere

Assitej Manifest

Manifest Kulturpolitik

Manifest Bildungspolitik

Manifest Parteien

Treffpunkt Junges Publikum

Gemeinsam mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia lädt jungspund internationale Veranstalter:innen dazu ein, die Künstler:innen des Festivals und weitere wichtige Akteur:innen der Schweizer Tanz- und Theaterszene für Junges Publikum kennenzulernen. Das Treffen dient dazu, sich über aktuelle Tendenzen, Kooperationsmöglichkeiten und internationale Netzwerke auszutauschen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Im Anschluss an das Gespräch gibt es im Sinne eines Schweizerischen Energieschubs ein gemeinsames Netzwerk-Zvieri*.

*(Zvieri=Zwischenmahlzeit um vier Uhr)

Save the Date: 17. – 26. Februar 2022

Seit August 2020 visioniert unsere Programmgruppe schweizweit Produktionen für ein junges Publikum ab 4 Jahren. Geplant sind 10 – 12 aktuelle Inszenierungen aus der ganzen Schweiz im Festivalprogramm 2022 zu zeigen. Premieren und Koproduktionen sind fester Bestandteil des Programms.

Für die Zusendung von Newslettern, Einladungen zu Premieren und Aufführungen danken wir herzlich, bitten aber auch um Verständnis, dass wir nicht alle Anfragen und Hinweise persönlich beantworten können.

Die nächste Ausgabe von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» findet vom 17. – 26. Februar 2022 statt. Wir freuen uns auf die dritte Ausgabe in der Lokremise und im FigurenTheater St.Gallen.

Infos an Programmgruppe gerne an contact@jungspund.ch

Herzlich
Das jungspund-Team

© Tine Edel
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Eine erfolgreiche zweite Ausgabe mit spannenden und inspirierenden Begegnungen

Trotz der nahenden Corona-Krise und der damit verbundenen Schliessung sämtlicher Theater und Schulen konnte «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» durchgeführt werden. Die Lage wurde mit den offiziellen Stellen laufend beurteilt und zusammen mit den empfohlenen Hygienemassnahmen fanden alle Aufführung ohne Einschränkungen statt. Im Rückblick grenzt das für uns alle an ein kleines Wunder.

Die zweite Ausgabe von «jungspund» fand vom 27. Februar – 7. März 2020» statt und wurde dem Anspruch, die Vielfalt des Schweizer Theaterschaffens für ein junges Publikum einem breiten Publikum bekannt zu machen, gerecht. Vielseitige Tanz- und Theateraufführungen, vier Konzerte der festivaleigenen JungSpundBänd, ein Schaufenster mit zehn Kurz-Beiträgen, Inszenierungseinblicke, Publikumsgespräche, ein spannendes Rahmenprogramm für das Fachpublikum, die Preisverleihung des ersten Prix-ASSITEJ, aber auch das Städtetreffen der Voyeure, das Meeting der deutschsprachigen ASSITEJ-Vorstände und die riesenhafte Holzfigur im Aussenbereich der Lokremise haben dem Festival unvergessliche Höhepunkte und Momente beschert. Rund 2100 Besucher*innen haben «jungspund» besucht und damit für eine Auslastung von 83% gesorgt. Wir blicken auf abwechslungsreiche und spannende Festivaltage zurück und freuen uns über den grossen Zuspruch, der auch die zweite Ausgabe erfahren durfte. «jungspund» konnte sich auch als nationale Plattform weiter etablieren und gewinnt mehr und mehr Bekanntheit auch über die Schweizer Grenzen hinaus.

Wie bereits 2018 ­– präsentierte «jungspund 2020» wiederum ausschliesslich Schweizer Produktionen aus den verschiedenen Landesteilen und Sprachregionen. Bei der Programmauswahl haben wir bewusst auf einen thematischen Schwerpunkt verzichtet. Ziel war und ist es, die Vielfalt an Theaterformen aufzuzeigen. Nebst Sprechtheater kamen die kleinen und grossen Zuschauer*innen auch in den Genuss von Figuren-, Tanz- und Musiktheateraufführungen für alle Altersstufen ab 4 Jahre. Rückblickend und auch aufgrund der verschiedenen Rückmeldungen hat das Programm der zweiten Ausgabe überzeugt und wurde rege besucht.

Wir freuen uns auf eine dritte Ausgabe im 2022.

Herzlich
Das jungspund-Team

Impressionen Festival

Hier finden Sie tolle Impressionen von der zweiten Ausgabe «jungspund» in St.Gallen.

Eröffnungsabend

© Tine Edel
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JungSpundBänd

© Tine Edel
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© Tine Edel
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Schaufenster für professionelle Theaterschaffende

© Tine Edel
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Fätze

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© Nils Eyer
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Verleihung Prix ASSITEJ

© Tine Edel
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Nina Knecht und Simon Ho gewinnen den ersten Prix ASSITEJ! Mit dem ersten Prix ASSITEJ Schweiz werden zwei verdiente Persönlichkeiten für ihr impulsgebendes Engagement zugunsten des professionellen Theaters für ein junges Publikum ausgezeichnet. Die Jury bestimmte Nina Knecht (Gründerin Prima Festival/Theaterpädagogin) und Simon Ho (Musiker/Komponist) als Preisträger*innen. Wir gratulieren herzlichst zur Wahl!

jungspund: Vorstellungen finden statt

Die Festivalleitung hat zusammen mit der Stiftung Lokremise die Risikoabwägung beim kantonalen Gesundheitsdepartement betreffend Coronavirus durchgeführt. Sämtliche geplanten Vorstellungen am «jungspund» Theaterfestival finden wie geplant statt. Die Lage wird zusammen mit den offiziellen Stellen laufend neu beurteilt. In der Lokremise und im FigurenTheater werden die von den offiziellen Stellen empfohlenen Hygienemassnahmen umgesetzt.

Festivaleröffnung

Hier folgen Informationen zur feierlichen Festivaleröffnung, welche am 27.02.2020 um 19:00 Uhr in der Lokremise St.Gallen stattfinden wird.

Open Call Festivalzeitschrift jungspund

Die Idee

«jungspund» und die INTRIGE – Magazin für junges Theater wollen für die zweite Ausgabe des Theaterfestivals «jungspund» vom 27. Februar bis 7. März 2020 eine Festivalzeitschrift produzieren. Diese soll von Schüler*innen und Jugendlichen aus der Region St. Gallen geschrieben und von Redakteur*innen der INTRIGE angeleitet werden. Während dem Festival wird es ausserdem Workshops zum Thema Theaterkritik und Theaterschauen von professionellen Theaterkritiker*innen geben.

Die Idee bisher sieht vor, dass drei kleinere Zeitschriften produziert werden – eine davor, eine während und eine zum Ende des Festivals. Die Ausgaben werden einen Umfang von sechs bis zehn Seiten haben und vor Ort gedruckt.

Der Inhalt

Inhaltlich werden die drei Ausgaben unterschiedliche Dinge beinhalten: Die Erste ist als Vorschau gedacht, die einen Überblick von aussen auf das Festivalprogramm gibt und generelle Vermittlungsthemen im Theaterbereich behandelt. In der zweiten Zeitschrift, die nach dem Wochenende rauskommen wird, geht es ganz um die Stücke, die während dem Wochenende liefen. Die dritte und letzte Ausgabe soll einen Rückblick auf die Highlights des Festivals geben und vorrausblicken in die Zukunft.

Open Call

Für dieses Projekt suchen die INTRIGE und das Theaterfestival «jungspund» interessierte Jugendliche, die gern über Theater schreiben wollen, mehr über die Produktion eines Printproduktes erfahren wollen und ein Festival mit über 40 Veranstaltungen erleben wollen. Die Redakteur*innen können selbst Entscheiden, wie stark sie sich involvieren – ob ein Abend, ein Tag, oder eine Woche.

Bei Interesse gern bei ramun.bernetta@jungspund.ch melden! Wir freuen uns auf Dich!

Informationsveranstaltung für Lehrpersonen

Möchten Sie mehr zu den einzelnen Produktionen erfahren?
Einen vertieften Einblick erhalten Sie an unserer Informationsveranstaltung in St.Gallen. Die anwesenden Regisseur*innen und Mitglieder der Programmgruppe berichten über den Inhalt, die thematischen Schwerpunkte und über die Arbeitsweise der eingeladenen Produktionen.

Die Informationsveranstaltung beginnen um 18:30 Uhr und dauern bis ca. 20:00 Uhr. Abgerundet wird der Anlass mit einem Apéro, der die Gelegenheit bietet, sich auch persönlich auszutauschen.

24. September 18:30 Uhr Lokremise St.Gallen

Anmeldungen über: contact@jungspund.ch oder über www.kklick.ch

Mehr Informationen zur Theatervermittlung finden Sie hier.

Das Theaterfestival «jungspund» geht in die zweite Runde!

Geschätztes Publikum

Die zweite Ausgabe von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» findet vom 27. Februar bis 07. März 2020 statt. Die erste Ausgabe 2018 mit 12 Inszenierungen aus allen Landesteilen wurde von 2’185 Personen besucht und verzeichnete eine Auslastung von 80.57%.

© Leonard Krättli
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Mit Stolz und ohne Überheblichkeit können wir behaupten, dass die erste Ausgabe von «jungspund» ein voller Erfolg war, der unsere Erwartungen und Hoffnungen bei weitem übertroffen hat. Mit einer erfreulichen Auslastung waren sämtliche Vorstellungen gut bis sehr gut besucht und die Feedbacks der Zuschauer*innen praktisch durchs Band sehr positiv.

Das Programm hat überzeugt und wir werden auch in Zukunft am Schwerpunkt Schweiz festhalten. Auch möchten wir keinen thematischen Schwerpunkt setzen, sondern wiederum auf ein möglichst breites Angebot an Theaterformen setzen.

Das Festivalteam wird sich nun auf die nächste Ausgabe konzentrieren und freut sich bekannt geben zu können, dass «jungspund» vom 27. Februar bis 07. März 2020 wieder in St.Gallen stattfinden wird. Veranstaltungsorte werden die Lokremise St.Gallen sowie das FigurenTheater St.Gallen sein. Wir freuen uns, auch bei der nächsten Ausgabe unsere Partner – Theater St.Gallen, FigurenTheater St.Gallen, ASSITEJ Schweiz und Kklick – mit an Bord zu haben.

Herzlich
Das jungspund-Team

© Leonard Krättli
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Liebe Besucherinnen, Liebe Besucher

Nach elf Tagen intensivem und erfolgreichem Festivalbetrieb fanden am 3. März 2018 die letzten Veranstaltungen am «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» statt.

Wir blicken auf abwechslungsreiche und spannende Festivaltage zurück und freuen uns über den grossen Erfolg der ersten Ausgabe. Rund 2’500 Besucherinnen und Besucher haben die 12 Inszenierungen, das Rahmenprogramm und die Workshops besucht. Die Auslastung lag bei rund 80% und hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Unser Ziel, den Theaterplatz St.Gallen um ein Angebot für ein junges Publikum zu bereichern und gleichzeitig eine Plattform für Begegnungen unter Theaterschaffenden, Veranstalterinnen und Veranstaltern zu schaffen, haben wir erreicht.

Nebst den Schulen aus Stadt und Kanton St.Gallen besuchten auch viele Theaterschaffende, Veranstalterinnen und Veranstalter aus der ganzen Schweiz das Festival. Die Rückmeldungen der Lehrpersonen und des öffentlichen Publikums waren sehr positiv.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Künstlerinnen und Künstlern, Helferinnen und Helfern und allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, ganz herzlich bedanken.

Nun freuen wir uns auf die nächste Ausgabe von «jungspund», die voraussichtlich im Februar 2020 stattfinden wird.

Herzlich
Das jungspund-Team

 

-> Presseschau

 

Inszenierungseinblicke

Voyeure St.Gallen

Schaufenster für professionelle Schweizer Theaterschaffende

JungSpundBänd

Loichtgehoier

Verleihung des Prix ASSITEJ

Festivalzeitung

Treffpunkt Junges Publikum

WORKSHOP: Mitgemeint und doch nicht dabei

WORKSHOP: Akzent Tanz im Schulkontext

Symposium: Eröffnung

Symposium: Worauf können wir uns freuen? Einblicke in die aktuelle künstlerische Praxis

Symposium: Zur Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters in der Schweiz

Symposium: Praxisberichte aus der Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters

Symposium: Künstlerinnengespräch zu «Romeo und Julia»

Symposium: Ideenwerkstatt I: Theaterformen für ein junges Publikum

Symposium: Ideenwerkstatt II: Das liebe Geld – Förderung, Sponsoren, Gagen

Symposium: Perspektiven auf Professionalität in Feldern der Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Symposium: Diskussion

Symposium: Künstlerinnengespräch zu «Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute»

Symposium: Rundgespräch: Kinder- und Jugendtheater – Theater für alle

Symposium: Abschluss

FESTIVALERÖFFNUNG

Ich heisse NAME

Es Kamel im Zirkus

Toto, Laura & die Stadtmusikant:innen

Yark

Gschwüschterti

Geh nicht in den Wald, im Wald ist der Wald

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute

Wo diis Huus wohnt

Romeo und Julia

Die Märchen von Michael Köhlmeier

Go Tell

AUSSCHREIBUNG: SCHAUFENSTER

EINBLICKE INS PROGRAMM VON JUNGSPUND

20. März: Welttag des Theaters für junges Publikum

Treffpunkt Junges Publikum

Save the Date: 17. – 26. Februar 2022

Eine erfolgreiche zweite Ausgabe mit spannenden und inspirierenden Begegnungen

Impressionen

Verleihung Prix ASSITEJ

jungspund: Vorstellungen finden statt

Festivaleröffnung

Open Call Festivalzeitschrift jungspund

Einblicke ins Programm von «jungspund»

«jungspund» geht in die zweite Runde!

Rückblick erste Ausgabe