20. März: Welttag des Theaters für junges Publikum

Am 20. März findet wie jedes Jahr der Welttag des Theaters für ein junges Publikum statt. Der internationale Dachverband ASSITEJ hat mehr als 80 nationale Zentren auf allen Kontinenten. Weltweit werden am 20. März verschiedene Aktionen und Initiativen gestartet, um auf die Bedeutung des Theaters für ein junges Publikum hinzuweisen.

Gerne hätten wir Familien zu einer Vorstellung ins FigurenTheater St.Gallen eingeladen. Die aktuelle Situation – die Theaterhäuser bleiben weiterhin geschlossen – erlaubt dies leider nicht.

Trotzdem können Sie mit ihren Kindern ein bisschen Theater nach Hause holen.

Theater für Zuhause

Unter www.theaterfuerzuhause.ch finden Sie verschiedene kleine Formate für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und Familien, die anregen, selbst kreativ zu werden und mit Tanz- und Theaterschaffenden in Kontakt zu treten. Ein Besuch lohnt sich!

Vorhang zu, Ohren auf!

Unser Partnerhaus, das Theater St.Gallen, stellt unter dem Motto «Vorhang zu, Ohren auf!» auf ihrer Website Hörspiele für Kinder zur Verfügung – gelesen von Mitgliedern des Schauspielensembles.

Theater Mobil für Schulen und Kindergärten

Bei unserem Partnerhaus, dem FigurenTheater St.Gallen, können Sie ausgewählte Stücke aus dem Repertoire in mobilen Varianten buchen, die mit geringem technischem Aufwand in Schulen und Kindergärten gespielt werden können. Informieren sie sich hier über sämtliche mobilen Angebote.

ASSITEJ Manifest

ASSITEJ, die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, ist der Ansicht, dass noch viel mehr getan werden muss, um den Verpflichtungen aller Länder in Bezug auf die Artikel 13 und 31 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes nachzukommen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie. Gerade jetzt wird sichtbar, wie dringlich es ist, für jedes Kind die gleichen Chancen und Teilhabemöglichkeiten zu schaffen und wie notwendig es ist, die Welt für alle Kinder gesund und nachhaltig zu gestalten. Kunst und Kultur spielen für unser Zusammenleben eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen es uns, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen unsere Phantasie zu nutzen, um eine Welt zu schaffen, in der wir gemeinsam besser leben. Die Künste sind aktuell besonders verletzlich, da sie wirtschaftlich stark von der Krise betroffen sind. Die Künste sind nicht nur zentrale Ausdrucksform des menschlichen Seins, sondern auch Ort der kritischen Reflexion und Grundlage für ein gesundes soziales Miteinander. Kinder und Jugendliche haben das Recht, auch und gerade in Krisenzeiten, Zugang zu Kunst und Kultur zu erhalten und daran teilzuhaben. Obwohl wir wissen, dass jedes Land und jede Region ihre spezifischen Kontexte, Systeme und Sorgen hat, verstehen wir dieses Manifest als universellen Appell, dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche durch die Auseinandersetzung mit den Künsten wachsen können. ASSITEJ empfiehlt, Kinder und Jugendliche aktiv zu beteiligen. Sie sollten als Berater*innen und Partner*innen einbezogen und ihre Meinungen und Ansichten auf allen Ebenen berücksichtigt werden (vgl. Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention).

Die Forderungspapiere

Assitej Manifest

Manifest Kulturpolitik

Manifest Bildungspolitik

Manifest Parteien

Save the Date: 17. – 26. Februar 2022

Seit August 2020 visioniert unsere Programmgruppe schweizweit Produktionen für ein junges Publikum ab 4 Jahren. Geplant sind 10 – 12 aktuelle Inszenierungen aus der ganzen Schweiz im Festivalprogramm 2022 zu zeigen. Premieren und Koproduktionen sind fester Bestandteil des Programms.

Für die Zusendung von Newslettern, Einladungen zu Premieren und Aufführungen danken wir herzlich, bitten aber auch um Verständnis, dass wir nicht alle Anfragen und Hinweise persönlich beantworten können.

Die nächste Ausgabe von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» findet vom 17. – 26. Februar 2022 statt. Wir freuen uns auf die dritte Ausgabe in der Lokremise und im FigurenTheater St.Gallen.

Infos an Programmgruppe gerne an contact@jungspund.ch

Herzlich
Das jungspund-Team

© Tine Edel
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Eine erfolgreiche zweite Ausgabe mit spannenden und inspirierenden Begegnungen

Trotz der nahenden Corona-Krise und der damit verbundenen Schliessung sämtlicher Theater und Schulen konnte «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» durchgeführt werden. Die Lage wurde mit den offiziellen Stellen laufend beurteilt und zusammen mit den empfohlenen Hygienemassnahmen fanden alle Aufführung ohne Einschränkungen statt. Im Rückblick grenzt das für uns alle an ein kleines Wunder.

Die zweite Ausgabe von «jungspund» fand vom 27. Februar – 7. März 2020» statt und wurde dem Anspruch, die Vielfalt des Schweizer Theaterschaffens für ein junges Publikum einem breiten Publikum bekannt zu machen, gerecht. Vielseitige Tanz- und Theateraufführungen, vier Konzerte der festivaleigenen JungSpundBänd, ein Schaufenster mit zehn Kurz-Beiträgen, Inszenierungseinblicke, Publikumsgespräche, ein spannendes Rahmenprogramm für das Fachpublikum, die Preisverleihung des ersten Prix-ASSITEJ, aber auch das Städtetreffen der Voyeure, das Meeting der deutschsprachigen ASSITEJ-Vorstände und die riesenhafte Holzfigur im Aussenbereich der Lokremise haben dem Festival unvergessliche Höhepunkte und Momente beschert. Rund 2100 Besucher*innen haben «jungspund» besucht und damit für eine Auslastung von 83% gesorgt. Wir blicken auf abwechslungsreiche und spannende Festivaltage zurück und freuen uns über den grossen Zuspruch, der auch die zweite Ausgabe erfahren durfte. «jungspund» konnte sich auch als nationale Plattform weiter etablieren und gewinnt mehr und mehr Bekanntheit auch über die Schweizer Grenzen hinaus.

Wie bereits 2018 ­– präsentierte «jungspund 2020» wiederum ausschliesslich Schweizer Produktionen aus den verschiedenen Landesteilen und Sprachregionen. Bei der Programmauswahl haben wir bewusst auf einen thematischen Schwerpunkt verzichtet. Ziel war und ist es, die Vielfalt an Theaterformen aufzuzeigen. Nebst Sprechtheater kamen die kleinen und grossen Zuschauer*innen auch in den Genuss von Figuren-, Tanz- und Musiktheateraufführungen für alle Altersstufen ab 4 Jahre. Rückblickend und auch aufgrund der verschiedenen Rückmeldungen hat das Programm der zweiten Ausgabe überzeugt und wurde rege besucht.

Wir freuen uns auf eine dritte Ausgabe im 2022.

Herzlich
Das jungspund-Team

Impressionen Festival

Hier finden Sie tolle Impressionen von der zweiten Ausgabe «jungspund» in St.Gallen.

Eröffnungsabend

© Tine Edel
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JungSpundBänd

© Tine Edel
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© Tine Edel
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Schaufenster für professionelle Theaterschaffende

© Tine Edel
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Fätze

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© Nils Eyer
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Verleihung Prix ASSITEJ

© Tine Edel
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Nina Knecht und Simon Ho gewinnen den ersten Prix ASSITEJ! Mit dem ersten Prix ASSITEJ Schweiz werden zwei verdiente Persönlichkeiten für ihr impulsgebendes Engagement zugunsten des professionellen Theaters für ein junges Publikum ausgezeichnet. Die Jury bestimmte Nina Knecht (Gründerin Prima Festival/Theaterpädagogin) und Simon Ho (Musiker/Komponist) als Preisträger*innen. Wir gratulieren herzlichst zur Wahl!

jungspund: Vorstellungen finden statt

Die Festivalleitung hat zusammen mit der Stiftung Lokremise die Risikoabwägung beim kantonalen Gesundheitsdepartement betreffend Coronavirus durchgeführt. Sämtliche geplanten Vorstellungen am «jungspund» Theaterfestival finden wie geplant statt. Die Lage wird zusammen mit den offiziellen Stellen laufend neu beurteilt. In der Lokremise und im FigurenTheater werden die von den offiziellen Stellen empfohlenen Hygienemassnahmen umgesetzt.

Offizielle Festivaleröffnung

Hier folgen Informationen zur feierlichen Festivaleröffnung, welche am 27.02.2020 um 19:00 Uhr in der Lokremise St.Gallen stattfinden wird.

Die Voyeure St.Gallen

Du gehst gerne ins Theater?
Du willst mit Gleichaltrigen und Theaterschaffenden ins Gespräch kommen?
Du bist zwischen 15 und 30?
Du hast noch nie von den Voyeuren gehört und möchtest das Theaterfestival «jungspund» besuchen?

Fünf gute Gründe während «jungspund» zu den Voyeuren zu stossen.

Die Voyeure St.Gallen treffen sich von September bis Juni einmal wöchentlich und erkunden die Tanz- und Theaterlandschaft der Stadt und Umgebung. Es geht aber nicht nur ums Schauen sondern besonders auch ums Diskutieren und Kritisieren.

Diese Inszenierungen werden am «jungspund» gemeinsam besucht und anschliessend besprochen:

DO, 27.02.2020, 20:00 Uhr
«Forever» Tabea Martin

MI, 04.03.2020, 19:00 Uhr
«Auerhaus» LAB Junges Theater Zürich
Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung.
Moderation: Voyeure St.Gallen

Das Voyeure-Städtetreffen am «jungspund»

Die Voyeure gibt es in den Städten Basel, Bern, Zürich, Luzern, Chur/Schaan und Genf. Jedes Jahr findet in einer anderen Stadt das «Städtetreffen» statt. Am Wochenende vom 29. Februar und 1. März 2020 kommen alle Voyeure der Schweiz bei «jungspund» in St.Gallen zusammen, schauen mehrere Inszenierungen, bestreiten einen Workshop, führen Nachgespräche und vernetzen sich.

Schaufenster für professionelle Schweizer Theaterschaffende 

Das «Schaufenster» bietet zehn Schweizer Gruppen und Einzelkünstler*innen die Gelegenheit, mit einem Kurzauftritt von 10 Minuten ihre neusten Produktionen zu präsentieren. In welcher Form sie dies tun, bestimmen die Teilnehmenden selber. Im Anschluss an die Präsentationen laden wir zum gemeinsamen Mittagessen und informellen Austausch mit den anwesenden Veranstalter*innen und Theaterschaffenden.

Der Anlass wird moderiert von Anja Tobler, Ensemblemitglied Theater St.Gallen

10.00 Uhr

Jörg Bohn | 4+
Bruno und das Hasenvelo
Regie, Text Paul Steinmann Spiel, Text, Bühnenbild Jörg Bohn Musik Fredi Spreng Bühnenbau André Boutellier, Basil Bohn Filmanimation Valentin Steinmann Technik, Licht André Boutellier Kostüm, Grafik Nesa Gschwend Produktonsleitung, Theaterpädagogik Anita Zihlmann

Heiko Lingemann | 5+
FehLERN – Fehler machen, eine Chance zum Wachsen
Regie Sonny Walterspiel Spiel Heiko Lingemann Choreografie Diana Schönholzer Autor Heiko Lingemann

Die Voyeure St.Gallen
Das Publikum der Zukunft
Leitung Helen Prates de Matos, Rahel Flückiger

10.45 Uhr

Pause

11.00 Uhr

Triplette | 5+
3, 2, 1 – Tussi wend mer keis!
Regie Ursula Hildebrand Spiel Fabienne Labèr, Nicole Lechmann, Irene Wespi Ausstattung Nora Zimmermann Bühnenbau Achim Schroeteler Liedkomposition Niklaus Mäder Licht Karl Egli Produktionsleitung Isabelle Odermatt

Theater fabula! | 7+
Die Glücksforscher
Spiel Eliane Blumer & Lukas Bollhalder Regie Frauke Jacobi Dramaturgie Mathias Ott Figuren Johannes Eisele, Elisabeth Lanter Bühne & Kostüm Linda Vollenweider Bühnenbau Markus Brutschin Musik Stefan Suntinger Licht Stephan Zbinden Grafik Nicole Tannheimer Autor Marc Becker

Pistazienfuchs Kollektiv | 8+
Die verrückte Suche nach Albus Crewette (AT)
Regie/Produktion Adrian Fähndrich Regie Mitarbeit/Dramaturgie Sonja Streifinger Schauspiel Nina Mariel Kohler, Jost op den Winkel

Theater Felucca | 5+
Troll Knüppeldick
Spiel und Musik Annette Stickel Spiel und Figuren Véronique Winter Regie Dominik Rentsch Figurenregie Anja Noetzel Figurenbau/Bühnenbild Véronique Winter Bühnenbauten Noah van Zanten Licht Markus Karrer

12.00 Uhr

Pause

12.15 Uhr

Lowtech Magic | 4+
Mampf!
Idee/Konzept Huber & Hanselmann Regie Ruth Huber Spiel Cornelia Hanselmann, Louise Schaap Live-Musik/Lieder Fatima Dunn Bühne Cornelia Hanselmann, Ruth Huber Technik/Licht Niklaus Friedli Produktionsleitung Cristina Achermann

Goldtiger | 5+
Das grosse Fragen
Regie Edith Sophia Godau Dramaturgie Andreas Wirz Performance/Text Fiona Schreier Performance/Puppenspiel Theresa Künz Performance/Musik Dominik Baumann Performance/Szenografie Mikki Levy Strasser Produktionsleitung Patricia Bianchi

Theater Seitenzimmer | 14+
Braune Eva’s – Frauen in der Neonazi-Szene I Theatercollage
Mit Anina Sara Baumgartner, Eveline Ketterer Regie Robina Steyer Musik Maximilian Näscher

© Leonard Krättli / JungSpundBänd 2018
© Leonard Krättli / JungSpundBänd 2018
© Leonard Krättli / JungSpundBänd 2018

JungSpundBänd

Die Konzerte der «JungSpundBänd» sind eine Eigenproduktion des Festivals. Die Idee und das Ziel ist es Theatermusiker*innen, die oft für eine junges Publikum produzieren und auftreten, zusammenzubringen. Während einem Tag wird gemeinsam geprobt für das Konzert am Abend. Jedes Konzert hat so seinen ganz eigenen Charakter.

Basis der Band sind der Multiinstrumentalist Andi Peter und der Schlagzeuger Andi Wettstein. Unterstützt werden sie von Musiker*innen aus dem Raum St.Gallen, von Künstler*innen eingeladener Produktionen und weiteren Musiker*innen aus der Schweizer Theaterszene.

FR, 28.02.2020, ca. 21.30 Uhr

Ein Abend mit hochkarätigen Jazzmusiker*innen verspricht das erste Konzert mit Isa Wiss (Voc), Vera Kappeler (Piano), Luca Sisera (Kontrabass) und Peter Conradin Zumthor (Schlagzeug).

Die vier Musiker*innen treten gemeinsam auch in der Produktion «Die Wörterfabrik» auf.

SA, 29.02.2020, ca. 21.30 Uhr

Die drei Ostschweizer Musiker kennen sich bis jetzt nur vom Hörensagen. Das wird sich an diesem Abend ändern. Mit Marius Tschirky (Gitarre und so), Moritz Widrig (Tasten, Schlagzeug) und Stefan Sunntiger (Sopransaxophon, Bassklarinette und Effekte), der auch die Musik zu «An der Arche um Acht» komponiert hat.

FR, 06.03.2020 ca. 20.30 Uhr

Handcrafted New-Folk-Pop, Tanzbare Ohrwürmer, singende Nachtvögel und Stürme im Wasserglas verspricht das Duo «Heligonka» aus Emmenbrücke mit Stefan Haas (Voc, Gitarre, Banjo, Pauke) und Jesco Tscholitsch (Voc, Handorgel, Glockenspiel, Pauke)

SA, 07.03.2020 ca. 17.30 Uhr

Ziemlich zusammengewürfelte Sache! An diesem frühen Abend lassen wir uns überraschen wohin uns die Fünf Musiker*innen auf der Bühne entführen werden. Mit Simon Ho (Tasten), Nora Vondermühl (Casioorgel, Trompete) und Herwig Ursin (Mellodica oder so), der auch in der Produktion «Heureka! Wer hat’s erfunden» zu sehen ist.

© Lukas Roth

Fätze

Wachsende Installation aus Dachlatten und Begegnungsort

Auf dem Vorplatz zur Lokremise entsteht am ersten Festival-Wochenende langsam wachsend der «Fätze». Eine riesenhafte Figur aus Dachlatten, welche es sich auf den Containern sitzend gemütlich macht. Sie begrüsst neugierig die Festival-Besucher*innen oder schaut mit Sehnsucht über das Gleisfeld und träumt von der Ferne.

Vor der Figur brennt jeweils ein Feuer, an dem sich die Bauenden wärmen können, an dem Geschichten erzählt sein wollen und auch mal Musik erklingt. Und vielleicht entstehen weitere kleinere Figuren, welche dem «Fätze» Gesellschaft leisten oder die Szene ergänzen.

Die unübersehbare Grösse des «Fätze» macht aus dem Vorplatz eine Art Bühnenbild, in das man sich hineinbegibt, das man durchläuft auf dem Wege ins Theater. Vielleicht weckt es in den grossen Besucher*innen eine Erinnerung ans Kindsein und bringt sie den kleineren Zuschauer*innen etwas näher. Und wenn man ganz genau hinschaut, läuft hier zu meinen Füssen nicht gerade ein kleiner…

Das Kollektiv hochhinaus wird von Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen der Künste, so wie Kunst- und Theaterpädagogik belebt. Die künstlerischen Interventionen, Inszenierungen, kulturpädagogischen Projekte und Aktionen im öffentlichen Raum sind oft verspielt und geprägt von unkonventionellen Lösungsmöglichkeiten und Herangehensweisen. Sie basieren auf einem grossen Erfahrungsreichtum, gewachsen aus der mehrjährigen Zusammenarbeit und dem Wirken der Einzelnen. Diverse Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei Entwicklung und Durchführung das Mitgestalten und Mitspielen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglichen und fördern.

Festivalzeitschrift

In Zusammenarbeit mit INTRIGE – Magazin für junges Theater

«jungspund» und «INTRIGE – Magazin für junges Theater» produzieren gemeinsam eine Festivalzeitung. Diese erscheint in drei Ausgaben und wird von Schüler*innen und Jugendlichen aus der Region St. Gallen geschrieben und von Redakteur*innen der INTRIGE redaktionell begleitet. Mit Interviews, Kritiken und Vorschauen gewährt die Zeitung vertiefte Einblicke hinter die Kulissen, macht neugierig auf kommende Premieren, Workshops, Fachtagungen, Konzerte und auf alles, was es sonst noch während des Festivals zu sehen und zu erleben gibt.

Inhaltlich werden die drei Ausgaben unterschiedliche Themen aufgreifen:
Ausgabe #1 ist als Vorschau gedacht, die einen Blick von aussen auf das Festivalprogramm wirft und die verschiedenen Angebote beleuchtet, aber auch die Macher*innen zu Wort kommen lässt. Ausgabe #2 erscheint zur Halbzeit und umfasst die ersten Kritiken, berichtet über die vergangenen Veranstaltungen, Rahmenprogramme und Fachtagungen. Ausgabe #3 und gleichzeitig die letzte schaut auf die Highlights des Festivals, lässt verschiedene Stimmen zu Wort kommen und berichtet hautnah aus den Endproben der beiden Produktionen, die zum Abschluss des Festivals Premiere feiern.

Ein speziell auf die jungen Redakteur*innen ausgerichteter Workshop zum Thema «Theaterkritik und Theaterschauen» kann zudem besucht werden. Geleitet wird der Workshop von professionellen Theaterkritiker*innen.

Für dieses Projekt suchen die INTRIGE und das Theaterfestival «jungspund» interessierte Jugendliche, die gern über Theater schreiben wollen, mehr über die Produktion eines Printmediums erfahren und ein Festival mit über 40 Veranstaltungen erleben wollen. Die Redakteur*innen können selbst entscheiden, wie stark sie sich involvieren – ob ein Abend, ein Tag, oder eine Woche.

Bei Interesse geben ramun.bernetta@jungdspund.ch oder michelle@intrige.ch gerne Auskunft.

 

Der Scham-O-Mat

Eine Erinnerungsdeponie

Man kann sich für vieles schämen. Für sich, seine Kinder, seine Eltern, für die ganze Familie. Für sein Aussehen, seinen Lebensstil, für seine Taten und Unterlassungen. Für erlebte oder ausgeübte Gewalt und Demütigungen. Für Reichtum oder Armut. Die Erinnerungen an die Scham sind klar, geteilt werden sie kaum. In diesem Vakuum ist das Langzeitprojekt des Freien Musiktheaters Zürich angesiedelt.

Der Scham-O-Mat ist eine Kabine. Ausgestattet mit einem Aufnahmegerät, Schreibzeug und einem Briefkasten. Er wird in verschiedenen öffentlichen Räumen installiert, so auch während des Festivals «jungspund». Ihm können Sie Ihre Erinnerungen an die Scham anvertrauen – selbstverständlich anonym. Daraus entsteht eine Sammlung von schriftlichen und mündlichen Überlieferungen, die das Freie Musiktheater Zürich zu einem Monolog verwebt, der zum Ausgangspunkt der Performance «Schäm Dich!» wird.

Ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene ab 12 Jahren

 
 
 

Die Henne Ida und Pilat das Eichhölnchen (5+)

«Eine Henne trifft im dunklen Wald ein Eichhölnchen mit Sprachfehler. Die beiden Outsider sind froh, einander zu haben. Denn im Wald gibt es drei Wölfe.»

Eines Tages verlässt die Henne Ida den Hühnerstall. Bald verläuft sie sich im dunklen Wald. Dort trifft sie auf das Eichhölnchen Pilat, das den Buchstaben R nicht sagen kann. Zwischen dem ungleichen Heldenpaar entspinnt sich eine wunderbare Freundschaft: Während die Henne Ida gackernd und tänzelnd davon träumt, eine berühmte Schauspielerin zu werden, ist Pilat trotz seines Sprachfehlers ein richtiger Maulheld und prahlt mit seinen mutigen, waghalsigen Abenteuern. Henne Ida weiss nicht, ob sie ihm alles glauben darf oder nicht. Aber ist das wichtig? Schliesslich sind da drei hungrige Wölfe im Wald und die Angst vor ihnen schweisst die beiden fest zusammen. Eine Geschichte über das Anderssein, die Ausgrenzung und über die Träume von zwei Outsidern.

Henne Ida und Pilat das Eichhölnchen ist die jüngste Produktion des Theaterveranstalters Bagat. Bagat wurde von Roman Weishaupt – designierter Direktor am Theater Chur ab Sommer 2020 – gegründet und kultiviert das Theater für ein junges Publikum und Familien in rätoromanischer Sprache. Zudem beauftragt Bagat rätoromanische Theaterschaffende, Stücke in ihrer Muttersprache zu erarbeiten und aufzuführen. Die Produktionen werden jeweils auch ins Deutsche übertragen.

© Ingo Höhn
© Ingo Höhn
© Ingo Höhn
© Ingo Höhn
© Ingo Höhn

Die Wörterfabrik (5+)

«Paul und Oskar lieben Marie. Aber sie können es ihr nicht sagen, denn im Land der Wörterfabrik kosten Worte Geld. Und Geld haben sie nicht. Bleibt es beim stummen Anhimmeln?»

Es ist Besuchstag in der Wörterfabrik. Hier schuften Paul, Oskar und Marie an ihren Instrumenten. Mit Kontrabass, Schlagzeug und Klavier erschaffen sie Buchstaben und Wörter, streng kontrolliert von ihrer reichen Chefin. Worte klingen und verklingen, gehen kaputt und werden repariert. Ein Wort wird gefährlich, ein anderes wandert ins Museum. Und das längste Wort wird gefunden und verpackt.
Im Land der Wörterfabrik kann nur sprechen, wer Wörter kauft, und das kostet Geld. Paul, Oskar und Marie können sich die teuren Wörter aber nicht leisten. Dabei hätten gerade Paul und Oskar viel zu sagen: Beide haben sich in Marie verliebt. Aber zum Glück sind es nicht allein Worte, die Gefühle ausdrücken.

Die equipe wiss wurde von Isa Wiss gegründet. Das Bilderbuch «Die grosse Wörterfabrik» begleitet die Sängerin schon seit langer Zeit. In ihrer Arbeit als Sängerin widmet sie sich vor allem auch Stimmklängen, welche nicht der Norm entsprechen. Die equipe wiss öffnet damit die Ohren der Kinder für Neue Musik, erweiterte Spieltechniken und für Improvisation. Und die Kinder sitzen hier im Zentrum, direkt in der Wörterfabrik.

© Sascha Rijkeboer
© Sascha Rijkeboer
© Sascha Rijkeboer
© Sascha Rijkeboer

Heute keine Elefanten (6+)

«Elefanten gibt es überall, man muss nur ganz genau hinschauen, dann beginnt man sie zu sehen. Eine Suche nach den grossen grauen Dickhäutern, deren Spuren und ihrem Wesen.»

Hier eine langsam schwingende Bewegung eines Armes, da eine lange, graue Lüftungsröhre, dort eine raue Oberfläche der Mauer und hier ein Tänzer, der seine Tanzpartnerin liebevoll abklopft. Team Tartar lenkt in ihrer Tanz- und Theaterproduktion die Wahrnehmung auf Elefanten. Elefanten gibt es nämlich zu Hauf, wir sehen sie nur nicht. Gemeinsam mit dem Publikum beginnt die Suche nach den dicken Grauhäutern. Zunächst auf der Bühne, dann in der Umgebung. Ist dies ein Baumstamm oder doch ein Elefantenbein? Ist das wirklich ein Stromkabel oder doch ein Elefantenrüssel? Team Tartar zeigt die Elefanten tanzend, trabend, liegend. Aber auch  die versteckten grauen Riesen werden plötzlich sichtbar, denn irgendwann sieht das Publikum den Elefanten ganz von alleine.

Team Tartar erarbeitet Tanz- und Theaterproduktionen für junges Publikum und wurde im Herbst 2017 von Eva Maria Küpfer (Choreografin) und Frederike Dengler (Theaterpädagogin) gegründet. Team Tartar legt den Schwerpunkt auf die zeitgemässe Vermittlung von Bewegung und Geschichten. Dabei geht es vor allem um das Neu- oder Wiederentdecken von realen und imaginären Räumen und um das  gemeinsame Nachdenken mit Kindern.

© Tanja Dorendorf / T+T Fotografie
© Tanja Dorendorf / T+T Fotografie
© Tanja Dorendorf / T+T Fotografie
© Tanja Dorendorf / T+T Fotografie

Schoggiläbe – Teilen ist bitter (6+) I Koproduktion

«Gerechtigkeit ist ganz schön kompliziert. Vor allem wenn es um so etwas Feines wie Schokolade geht. Drei clowneske Performer*innen versuchen ihr Bestes und übersehen dabei beinahe die einfachste Lösung.»

Drei clowneske Performer*innen ringen darum, ein Stück Schokolade gerecht unter sich aufzuteilen. Gar nicht so einfach, denn da gilt es für die drei, einige Herausforderungen zu überwinden: Ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit, die Aufgabe, gerechte Regeln zu erfinden und vor allem: die eigene Lust auf immer mehr Schokolade. Verspielt jonglieren die drei Protagonist*innen um die grosse Frage der Gerechtigkeit, ohne zu merken, dass sie sich dabei immer weiter von der eigentlich simplen Lösung entfernen: Wie wäre es, die Schokolade einfach in drei gleichgroße Stücke zu teilen? Was ist wirklich gerecht? Warum ist es manchmal so schwierig, sich gerecht zu verhalten? Weshalb geben die, die zu viel haben, nicht so viel ab, dass alle genug haben? So dass alle auf der «Schoggiseite» stehen könnten?

Das Theater Fallalpha wurde 1998 in Zürich gegründet. Die Gruppe versteht sich als Familientheater und produziert professionelles Theater für Kinder von 3 bis 13 Jahren. Die Stücke werden vorwiegend auf den Proben entwickelt. In mehrwöchigen Recherchen- und Improvisationsphasen entsteht das Material, das dann als Grundlage für den Theatertext und die Inszenierung dient.

© Stephan Zbinden

An der Arche um acht (6+) I Koproduktion I Premiere

«Drei Pinguine sind in Not: Die Sintflut naht und sie haben nur zwei Tickets für die Arche Noah. Doch die drei sind erfinderisch und sie sind vor allem füreinander da»

In der Antarktis ist nicht viel los. Immer ist alles weiss, immer ist es kalt. So fangen die drei Pinguine zur Abwechslung eben ab und zu einen Streit an. Als eines Tages eine Taube den drei Pinguinen zwei Tickets für die Arche Noah bringt, damit sie sich vor der Sintflut retten können, fordert dies die Pinguine heraus. Rauferei hin oder her, schnell ist klar: Pinguine lassen einander nicht im Stich. Freunde streiten miteinander, prügeln sich, sind beleidigt – aber Freunde finden auch immer wieder zusammen. So beginnt ein verrücktes Abenteuer bei dem klar wird, dass Noah schlecht sieht, Giraffen seekrank werden und Gott gern Käsekuchen isst. Die drei Spieler*innen erzählen die Geschichte mit Puppen, Bühnenbild, Liedern, Licht, geloopten Geräuschen und allem, was ihnen sonst noch in die Finger kommt.

Das Kollektiv E0B0FF aus St.Gallen ist ein Zusammenschluss junger Kunstschaffender, die in unterschiedlichen Konstellationen Theater- und Tanzproduktionen entwickeln. Gegründet wurde das Kollektiv 2011 von Dominique Enz, Franziska Ryser und Sebastian Ryser. «An der Arche um acht» ist eine Koproduktion mit «jungspund». Das Kollektiv E0B0FF koopertiert bei dieser Produktion mit dem FigurenTheater St.Gallen.

© Luis Eduardo Martínez

Heureka! Wer hat’s erfunden? (8+) I Koproduktion I Premiere

«Was haben unsere genialen Erfindungen gebracht? Zwei Erfinder und eine Erfinderin erleben im Schnelldurchlauf, wie durch Entdeckungen und Erfindungen die Welt geworden ist, was sie ist und was noch aus ihr werden kann.»

In Heureka sind Erfinder*innen am Werk! Ein erfolgsverwöhnter Vollprofi, ein verträumter Fantast und eine noch unerkannte Erfinderin, die vielleicht kurz vor ihrem bahnbrechenden Durchbruch steht. Doch wie kommen Erfindungen eigentlich zustande und welche Folgen haben sie für unser Leben? Was treibt uns an, überhaupt etwas erfinden zu wollen? Und was braucht es um Neues hervorzubringen: Glück, Zufall oder gar so etwas wie den grossen Gestank von London 1858?
Auf ihrer Suche nach Antworten entdecken die drei Erfinder*innen staunend, dass die besten Erfindungen oft von Frauen gemacht wurden und erleben in einem historischen Schnelldurchlauf, wer was wozu erfunden hat. Dabei werden auch sie selbst zu neuen Erfindungen inspiriert und sorgen für unbeabsichtigte Neuschöpfungen. Da wird ausgeleert, gestolpert, an Darmsaiten gezupft, mit Knochen jongliert und falsche Tasten gedrückt, bis kein Stein mehr auf dem anderen liegt – und bis auch das Erfinden selbst neu erfunden wurde.
Kolypan’s Heureka ist skurril, liebenswürdig, detailverliebt. Hochmusikalischer Slapstick mit erschreckend leichtem Lerneffekt!

Kolypan ist eine Theatererfindung von Fabienne Hadorn und Gustavo Nanez. Die Gruppe wurde im Jahre 2000 gegründet und arbeitet seither immer wieder mit unterschiedlichsten Kulturschaffenden in der freien Theaterszene zusammen. 2019 hat Kolypan als erste Kindertheatergruppe die dreijährige Künstlerförderung von Stadt Zürich Kultur erhalten.

Inszenierungseinblicke

ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra, die nationale Sektion des internationalen Fachverbandes der Theaterschaffenden für ein junges Publikum, lädt das Publikum zu Begegnungen mit den gastierenden Ensembles ein. In einem moderierten Gespräch mit Mitwirkenden auf und hinter der Bühne bekommen Sie Einblicke in Entstehung, Hintergründe und Besonderheiten der jeweiligen Inszenierung und stimmen sich so auf den Theaterbesuch ein.

Moderation
Petra Fischer, Dramaturgin, Vorstandsmitglied ASSITEJ und Gästen aus den Inszenierungsteams

MI 26.02.2020 18.15 – 19.15 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

WÖRTERFABRIK
equipe wiss Luzern & corsin gaudenz
Zum Thema der Musik Mit Peter Conradin Zumthor, Musiker

SCHOGGILÄBE
Theater Fallalpha Zürich
Zum Thema des kollektiven Arbeitens Mit Romeo Meyer, Schauspieler

DO 27.02.2020 18.15 – 18.45 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

FOREVER
Tabea Martin Basel
Zum Thema der Recherche und des partizipativen Einbezugs von Kindern
Mit Tabea Martin, Choreographin

SA 29.02.2020 18.45 – 19.15 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

POOL POSITION
junges theater basel
Zur Stückentstehung Mit Lucien Haug, Autor

SO 01.03.2020 10.15 – 10.45 UHR FIGURENTHEATER ST.GALLEN

DIE HENNE IDA & PILAT DAS EICHHÖLNCHEN
Theater Bagat Chur
Zum Thema der Stückentwicklung Mit Roman Weishaupt, Regisseur

DI 03.03.2020 18.15 – 18.45 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

AUERHAUS
LAB Junges Theater Zürich
Zum Thema des Regiekonzepts und zur Besetzung mit professionellen Schauspieler*innen und Amateuren
Mit Anina Dullin-Witschi, Regisseurin

MI 04.03.2020 14.15 – 14.45 Uhr UHR LOKREMISE ST.GALLEN

HEUTE KEINE ELEFANTEN
Team Tartar Zürich
Zum Thema des Einbezugs von Kindern in die künstlerische Arbeit
Mit Eva Maria Küpfer und Frederike Dengler, Künstlerische Leitung

SA 07.03.2020 13.45 – 14.15 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

HEUREKA! ALLES NUR ERFUNDEN?
Theater Kolypan Zürich
Zum Thema des Erfindens beim Proben
Mit Max Merker, Regisseur (angefragt)

SA 07.03.2020 19.15 – 19.45 UHR LOKREMISE ST.GALLEN

TRÄUME EINER SOMMERNACHT
Theater St.Gallen
Zum Thema der Stückfassung
Mit Theo Fransz, Autor und Regisseur

Verleihung des 1. Prix ASSITEJ Schweiz

Preisverleihung in Anwesenheit internationaler ASSITEJ-Vertreter*innen mit anschliessendem Apéro Riche.

Hoch lebe das Kinder- und Jugendtheater! Mit dem ersten Prix ASSITEJ Schweiz wird an diesem Anlass eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution für ein impulsgebendes Engagement zugunsten des professionellen Theaters für ein junges Publikum ausgezeichnet. Dieser neue und fortan jährlich zu vergebende Kulturpreis wird von der ASSITEJ Schweiz ausgerichtet, dem Fachverband der Theaterschaffenden für ein junges Publikum. Die feierliche Verleihung stellt das Schaffen der Preisträgerin oder des Preisträgers ins Zentrum und zeigt weit über das Festival «jungspund» hinaus die Relevanz des Theaterschaffens für Kinder und Jugendliche auf.

Jurymitglieder

Gina Durler (Schauspielerin), Maike Lex (Leitung Schlachthaus Theater Bern), Loris Mazzocco (Theater Chur, Junges Theater/Vermittlung) und Peter Rinderknecht (Schauspieler)

Gratulation an Nina Knecht und Simon Ho zur Auszeichnung.

© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
© Tine Edel
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Arbeitstreffen der ASSITEJ-Vorstände

Wir freuen uns, auch internationale Gäste anlässlich des Theaterfestival «jungspund» in St. Gallen zu begrüssen. Das Arbeitstreffen der Vertreter*innen der ASSITEJ-Sektionen Deutschlands, Liechtensteins, Österreichs, Belgiens, Luxemburgs und der Schweiz dient dem Austausch über kultur- und bildungspolitische Erfahrungen bei der Theaterarbeit für ein junges Publikum und der Planung gemeinsamer Projekte.

Das Festival bietet den ausländischen Kolleginnen und Kollegen ausserdem die Möglichkeit, aktuelle Schweizer Produktionen kennen zu lernen und in den Dialog mit Schweizer Theaterschaffenden sowie dem Publikum zu kommen.

Treffpunkt ASSITEJ #12

In der Treffpunkt-Reihe treffen sich ASSITEJ-Mitglieder regelmässig zu einem bestimmten Thema und zur Reflexion ihrer täglichen Theaterarbeit. Diesmal stehen Stücke und Texte, die für ein junges Publikum geschrieben werden, im Fokus. Wir fragen nach Themen und Relevanz, aber auch nach den Quellen der Schreibarbeit. Die Schweizer Autorin Tina Müller und der niederländische Autor und Regisseur Theo Fransz, die beide im Festivalprogramm mit neuen Texten präsent sind, geben Einblicke in ihre Arbeit und diskutieren in einem moderierten Gespräch über die Herausforderungen des Stückeschreibens. Dabei spielen auch Fragen der Zusammenarbeit während des Inszenierungsprozesses aus der Sicht der Autor*innen eine Rolle sowie dramaturgische Aspekte von Spielplankonzeptionen im Kinder-und Jugendtheater.

Theater auf Umwegen

In dieser Veranstaltung zeigen wir Verbindungslinien von Theaterproduktionen in den gesellschaftlichen Alltag auf – und umgekehrt. Theater findet nicht hinter verschlossenen Türen statt. Vielmehr schafft es spielerische Erlebnis- und Denkräume, die zu gesellschaftlichen Diskussionen einladen. Dazu begrüssen wir Gäste aus anderen Wissensbereichen.

Die Teilnehmenden sowie den genauen Ablauf der Veranstaltung veröffentlichen wir ab Januar 2020 hier sowie unter www.assitej.ch/jungspund

© Nelly Rodriguez
© Nelly Rodriguez
© Nelly Rodriguez
© Nelly Rodriguez
© Nelly Rodriguez

Forever (8+) I Festivaleröffnung

«Was, wenn wir alle unsterblich wären? Fünf Tänzer*innen zeigen den Tod als endlosen Prozess des Ausprobierens. Mal witzig, mal poetisch, aber auch sehr blutig im Massaker.»

Was wäre, wenn wir alle ewig leben würden? Fünf Tänzer*innen inszenieren den Wunsch nach Unsterblichkeit. Sie sterben, aber sie erwachen zu neuem Leben. Nichts ist endgültig. Einmal tötet sie ein Schlangenbiss, dann ein Tsunami und am Schluss die Atombombe. Die Tänzer*innen zeigen den Tod als endlosen Prozess des Ausprobierens. Mal witzig, mal poetisch, aber auch sehr blutig im Massaker. Die Grundlage für die Performance bilden das Wissen und die Fantasien von Kindern. Wie denken Kinder über das Leben und den Tod? Über die Unsterblichkeit? Darf man mit diesem Thema spielerisch umgehen? Oder bleibt es ein Tabu? Tabea Martin hat mit Kindern zwischen 8 und 12 Jahren Material gesammelt und dieses tänzerisch umgesetzt.

Forever ist der zweite Teil einer Trilogie, welche Tabea Martin zum Thema Vergänglichkeit entwickelt. Der erste Teil beschäftigte sich mit der Vergänglichkeit des eigenen Körpers, der dritte Teil wird sich mit dem Tod des Gegenübers auseinandersetzen. Tabea Martin studierte Modernen Tanz an der Hochschule der Künste in Amsterdam (Abschluss 2002). Vier Jahre später schloss sie ihr zweites Studium Choreografie an der Rotterdamse Dansacademie ab.

© Guy Perrenoud
© Guy Perrenoud

Die wahre Geschichte von Regen und Sturm (10+)

«Ruth ist anders: Sie liebt Wörter und Primzahlen. Hätte sie nicht ihren Hund, wäre sie sehr einsam. Als er verschwindet, bricht ihre Welt zusammen. Doch dann macht sie sich auf den Weg.»

Ruth kennt die Frage: «Warum kannst du nicht wie alle andern Kinder sein?». Alle stellen sie, sogar ihr Vater. Ruth spielt mit Wörtern, begeistert sich für Primzahlen und erstellt Listen. Alles Dinge, die andere Kinder nicht machen. Ruth ist mit ihren Leidenschaften allein.
Doch zum Glück gibt es Regen, Ruths Hund, und Onkel Weldon, der sie versteht. Eines Nachts fegt ein Sturm über das Land und Regen verschwindet. Ruth ist verzweifelt. Warum hat der Vater ihren Hund rausgelassen? Ruths Welt steht Kopf, aber nicht lange. Denn sie weiss, was sie tun muss: Allein begibt sie sich auf die Suche. Als sie Regen findet, trifft sie eine Entscheidung. Eine Geschichte über Andersartigkeit, Einsamkeit und Geborgenheit, Gerechtigkeit und Loslassen.

La Grenouille – Theaterzentrum junges Publikum – wurde vor 34 Jahren in Biel von Charlotte Huldi und Arthur Barrata gegründet. La Grenouille ist in Biel/Bienne beheimatet und produziert Theaterstücke für ein junges Publikum. Seit den Anfängen und bis heute werden alle Produktionen zweisprachig realisiert. Das Ensemble wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Kulturpreis des Kantons Bern.

© Sepp de Vries
© Sepp de Vries
© Sepp de Vries

Auerhaus (14+)

«Frieder hat versucht sich umzubringen. Sein bester Freund Höppner denkt: Entweder war’s das jetzt schon mit dem Jungsein. Oder wir ziehen ins Auerhaus. Im leerstehenden Bauernhof von Frieders Grosseltern beginnt für fünf Freunde ein kurzes wildes Jahr der Freiheit.»

Frieder hat einen Suizidversuch hinter sich. Nach dem Psychiatrieaufenthalt will er nicht zurück zu sich nach Hause. Mit vier Freund*innen zieht er ins Auerhaus, in das leerstehende Haus seines Grossvaters. Mit dabei sind Frieders bester Freund Höppner, dessen wilde Freundin Vera, die Brandstifterin Pauline und der schwule, kiffende Harry. Die vier setzen alles daran, die Lebensgeister von Frieder wieder zu wecken. Im Auerhaus erleben die fünf Freund*innen gemeinsam ein kurzes und wildes Jahr der Freiheit; ein Jahr voller Überschwang, Weltumarmungen, mit erstem Sex, mit Melancholie und mit etlichen Abstürzen. Lustvoll umd temporeich wird die Geschichte über das Erwachsenwerden erzählt.

Das LAB Junges Theater Zürich hat die Schweizerische Erstaufführung des gefeierten Jugendromans von Bov Bjerg realisiert. Das LAB Junges Theater Zürich ist ein Netzwerk von Theaterprofis, das mit Jugendlichen von 14 bis 24 Jahren Theaterprojekte realisiert. LAB steht für TheaterLABor. Es schafft Zeit für Inhalte und Raum für Spiel, Herumspinnen, Improvisation, Körpereinsatz und intensives Nachdenken im Ensemble.

© junges theater basel
© junges theater basel
© junges theater basel

Pool Position (14+)

«Nach der katastrophalen Geburtstagsparty wollen Linus und seine Schwester in Italien Sinnvolles tun und Flüchtlinge retten. Aber da ist auch der junge Messi und schon stellt sich die Sinnfrage nochmal anders.»

Linus hat sich zum 18. Geburtstag eine krasse Party gegönnt. Das Erwachen danach ist ein Graus:  der Pool ist verwüstet, der Steinwayflügel vollgekotzt. Jetzt heisst es schnell abhauen. Linus Schwester Cora ermutigt Linus dazu. Cora will schon lange raus aus ihrem privilegierten Leben. Sie überredet Linus, mit ihr nach Sizilien zu gehen. Vom Ferienhaus der Familie aus wollen die beiden Flüchtlinge retten. Doch bei Linus kommen Zweifel auf: Wie ist das mit der Verantwortung? Ist der Helferwille Engagement oder Egoismus? Als die beiden Geschwister auf den charismatischen Messi treffen, stellt sich ihnen die Frage nach dem Sinn im Leben nochmal anders.
Pool Position ist eine Coming-of-Age-Reise, ein Stück über die Richkids und ihr Ringen um die grossen Lebensfragen, die man sich immer wieder stellt und immer wieder verdrängt.

Der Basler Lucien Haug hat die Geschichte speziell für die Spieler*innen des jungen theaters basel geschrieben. Das junge theater basel realisiert seit 1977 in wechselnden Ensembles aus Profis und Laien Produktionen für ein jugendliches Publikum. «Pool Position» ist ein Dialektstück.

© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid
© Jos Schmid

Träume einer Sommernacht (15+)

«Lau ist die Nacht und die Gefühle kochen hoch. Vier Liebende, die sich suchen, und ein wilder Waldgeist, der mit seiner Zauberkraft die Wirrungen noch wirrer macht.»

Mitten in einer Sommernacht: Vier junge Menschen sind zum ersten Mal verliebt und zugleich verzweifelt. Hermia liebt Lysander, doch ihr Vater will, dass sie Demetrius heiratet. In den hat sich aber bereits Helena, Hermias beste Freundin, unsterblich verliebt. Demetrius wiederum ist wild auf Hermia. Als Lysander und Hermia in den Wald fliehen, um sich dem Vater zu entziehen, nehmen Demetrius und Helena die Verfolgung auf. So träumt jeder in dieser Sommernacht von seinem eigenen Liebesglück. Und als ob das nicht kompliziert genug wäre, treffen die Verliebten im Wald noch auf Puck, der Spass daran hat, mit seinen Zauberkräften für noch mehr Verwirrung zu sorgen. Die Hormone wallen gewaltig, die Gefühle kochen über. Wer am Ende wen liebt, bleibt abzuwarten.

Der niederländische Autor und Regisseur Theo Fransz arbeitet seit 2001 sehr erfolgreich im deutschsprachigen Raum, vor allem für ein junges Publikum. Für seine Inszenierungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Fransz hat für das Theater St.Gallen eine Bearbeitung von Shakespeares Sommernachtstraum geschrieben. Fransz gelingt eine Vereinfachung der Sprache, die jungen Menschen den Zugang zu diesem immer noch aktuellen Stück erleichtert.

Open Call Festivalzeitschrift jungspund

Die Idee

«jungspund» und die INTRIGE – Magazin für junges Theater wollen für die zweite Ausgabe des Theaterfestivals «jungspund» vom 27. Februar bis 7. März 2020 eine Festivalzeitschrift produzieren. Diese soll von Schüler*innen und Jugendlichen aus der Region St. Gallen geschrieben und von Redakteur*innen der INTRIGE angeleitet werden. Während dem Festival wird es ausserdem Workshops zum Thema Theaterkritik und Theaterschauen von professionellen Theaterkritiker*innen geben.

Die Idee bisher sieht vor, dass drei kleinere Zeitschriften produziert werden – eine davor, eine während und eine zum Ende des Festivals. Die Ausgaben werden einen Umfang von sechs bis zehn Seiten haben und vor Ort gedruckt.

Der Inhalt

Inhaltlich werden die drei Ausgaben unterschiedliche Dinge beinhalten: Die Erste ist als Vorschau gedacht, die einen Überblick von aussen auf das Festivalprogramm gibt und generelle Vermittlungsthemen im Theaterbereich behandelt. In der zweiten Zeitschrift, die nach dem Wochenende rauskommen wird, geht es ganz um die Stücke, die während dem Wochenende liefen. Die dritte und letzte Ausgabe soll einen Rückblick auf die Highlights des Festivals geben und vorrausblicken in die Zukunft.

Open Call

Für dieses Projekt suchen die INTRIGE und das Theaterfestival «jungspund» interessierte Jugendliche, die gern über Theater schreiben wollen, mehr über die Produktion eines Printproduktes erfahren wollen und ein Festival mit über 40 Veranstaltungen erleben wollen. Die Redakteur*innen können selbst Entscheiden, wie stark sie sich involvieren – ob ein Abend, ein Tag, oder eine Woche.

Bei Interesse gern bei ramun.bernetta@jungspund.ch melden! Wir freuen uns auf Dich!

Informationsveranstaltung für Lehrpersonen

Möchten Sie mehr zu den einzelnen Produktionen erfahren?
Einen vertieften Einblick erhalten Sie an unserer Informationsveranstaltung in St.Gallen. Die anwesenden Regisseur*innen und Mitglieder der Programmgruppe berichten über den Inhalt, die thematischen Schwerpunkte und über die Arbeitsweise der eingeladenen Produktionen.

Die Informationsveranstaltung beginnen um 18:30 Uhr und dauern bis ca. 20:00 Uhr. Abgerundet wird der Anlass mit einem Apéro, der die Gelegenheit bietet, sich auch persönlich auszutauschen.

24. September 18:30 Uhr Lokremise St.Gallen

Anmeldungen über: contact@jungspund.ch oder über www.kklick.ch

Mehr Informationen zur Theatervermittlung finden Sie hier.

Schaufenster für professionelle Schweizer Theaterschaffende (Bereich Kinder- und Jugendtheater) im Rahmen von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen»

Keine Reservationspflicht für Besuchende – es stehen genügen Plätze zur Verfügung.

Im Rahmen von «jungspund –Theaterfestivals für junges Publikum» in St.Gallen bieten wir 10 Schweizer Gruppen oder Einzelkünstler*innen die Gelegenheit, den anwesenden Veranstalter*innen während max. 10 Minuten ihre Arbeit vorzustellen. In welcher Form die Präsentationen stattfinden, ist den Teilnehmenden selbst überlassen. Im Anschluss ist ein informeller Austausch mit den Veranstalter*innen bei einem Mittagessen möglich.

Anforderungen

Bewerben können sich professionelle Theaterschaffende aus der ganzen Schweiz. Die Inszenierungen sollten nach Möglichkeit in der Spielzeit 2018/19 oder Herbst 2019 entstanden sein. Projekte, die noch in der Probenphase sind, können als kurzes «Tryout» oder als Projekt vorgestellt werden.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Gruppen und Einzelkünstler*innen, die Teil des Festivalprogramms sind.

Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt, die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen/Ensembles beschränkt.

Datum und Ort

Samstag 29. Februar 2020 10.00 bis 13.00 Uhr Lokremise St. Gallen

Die Präsentationen sollen ohne grossen Bühnenaufwand auskommen. Zur Verfügung stehen: Beamer, Bildschirm, Tische und Stühle sowie ein Grundlicht. Weitere Requisiten und technische Hilfsmittel müssen selber mitgebracht  werden.

Die Künstler*innen haben die Möglichkeit, Werbematerial aufzulegen.

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmenden kommen selbst für ihre Reisekosten auf. Ein gemeinsames Mittagessen wird vom Festival offeriert.

Auskünfte

Gabi Bernetta: gabi.bernetta@jungspund.ch

Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 30. September 2019 (verbindlich): contact@jungspund.ch

Das Theaterfestival «jungspund» geht in die zweite Runde!

Geschätztes Publikum

Die zweite Ausgabe von «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» findet vom 27. Februar bis 07. März 2020 statt. Die erste Ausgabe 2018 mit 12 Inszenierungen aus allen Landesteilen wurde von 2’185 Personen besucht und verzeichnete eine Auslastung von 80.57%.

© Leonard Krättli
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Mit Stolz und ohne Überheblichkeit können wir behaupten, dass die erste Ausgabe von «jungspund» ein voller Erfolg war, der unsere Erwartungen und Hoffnungen bei weitem übertroffen hat. Mit einer erfreulichen Auslastung waren sämtliche Vorstellungen gut bis sehr gut besucht und die Feedbacks der Zuschauer*innen praktisch durchs Band sehr positiv.

Das Programm hat überzeugt und wir werden auch in Zukunft am Schwerpunkt Schweiz festhalten. Auch möchten wir keinen thematischen Schwerpunkt setzen, sondern wiederum auf ein möglichst breites Angebot an Theaterformen setzen.

Das Festivalteam wird sich nun auf die nächste Ausgabe konzentrieren und freut sich bekannt geben zu können, dass «jungspund» vom 27. Februar bis 07. März 2020 wieder in St.Gallen stattfinden wird. Veranstaltungsorte werden die Lokremise St.Gallen sowie das FigurenTheater St.Gallen sein. Wir freuen uns, auch bei der nächsten Ausgabe unsere Partner – Theater St.Gallen, FigurenTheater St.Gallen, ASSITEJ Schweiz und Kklick – mit an Bord zu haben.

Herzlich
Das jungspund-Team

© Leonard Krättli
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Liebe Besucherinnen, Liebe Besucher

Nach elf Tagen intensivem und erfolgreichem Festivalbetrieb fanden am 3. März 2018 die letzten Veranstaltungen am «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» statt.

Wir blicken auf abwechslungsreiche und spannende Festivaltage zurück und freuen uns über den grossen Erfolg der ersten Ausgabe. Rund 2’500 Besucherinnen und Besucher haben die 12 Inszenierungen, das Rahmenprogramm und die Workshops besucht. Die Auslastung lag bei rund 80% und hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Unser Ziel, den Theaterplatz St.Gallen um ein Angebot für ein junges Publikum zu bereichern und gleichzeitig eine Plattform für Begegnungen unter Theaterschaffenden, Veranstalterinnen und Veranstaltern zu schaffen, haben wir erreicht.

Nebst den Schulen aus Stadt und Kanton St.Gallen besuchten auch viele Theaterschaffende, Veranstalterinnen und Veranstalter aus der ganzen Schweiz das Festival. Die Rückmeldungen der Lehrpersonen und des öffentlichen Publikums waren sehr positiv.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Künstlerinnen und Künstlern, Helferinnen und Helfern und allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, ganz herzlich bedanken.

Nun freuen wir uns auf die nächste Ausgabe von «jungspund», die voraussichtlich im Februar 2020 stattfinden wird.

Herzlich
Das jungspund-Team

 

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© Xenia Zezzi
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Das Lehrerzimmer – Eine Passion (10+) I Koproduktion

Ein Blick in den geheimsten Ort im Schulhaus

Das Lehrerzimmer, dieser geheimnisvolle Ort, in den man stets nur einen türspaltbreit hineinlinsen konnte. Schon immer wollte man als Schulkind wissen, was sich hinter dieser Tür verbirgt – in diesem Raum, wo die Luft nach Kaffee riecht und die Lehrer eine Atempause lang nur Mensch sein dürfen.
Wer sind diese Lehrpersonen, diese Entertainer auf der Bühne des allgemeinen Schulwahnsinns, wenn sie nicht unterrichten? Im Lehrerzimmer, das zur surrealen Fläche wird, treffen ihre Sehnsüchte, Abgründe und Träume aufeinander und heben ab.

«Das Lehrerzimmer – Eine Passion» ist nach «Frau Kägis Nachtmusik» und «Affenhaus» die dritte Produktion, in der sich das Vorstadttheater Basel mit dem Bildungswesen auseinandersetzt. Dieses Mal aus der Perspektive der Lehrpersonen, ihrem Leben zwischen Berufung und Alltag.
Wie halten sie Schritt in dem skurrilen Räderwerk Schule, und wie überleben sie im momentanen Mahlwerk der Bedürfnisse?

Das Vorstadttheater Basel prägt bereits seit über 40 Jahren die Kinder- und Jugendtheaterlandschaft mit ihren generationenübergreifenden Stücken. «Das Lehrerzimmer» ist aus Recherchen in Lehrer- und Konferenzzimmern, Gesprächen mit Lehrpersonen und aus persönlichen Erfahrungen der Mitwirkenden entstanden.