
Weihnachtsaktion
Ab sofort können Geschenkpakete für Weihnachten gebucht werden via
Das Angebot ist limitiert. Bitte in der Bestellung angeben:
Gutschein-Option A
Gutschein für einen Stückbesuch mit einer Begleitperson
Ihr wählt ein konkretes Stück aus. Das Geschenkpaket umfasst einen personalisierten Gutschein für den Besuch des gewählten Stücks (inkl. einer Begleitperson) und eine weitere Überraschung zum Auspacken.
Bei Buchung bis zum 16. Dezember wird euch das Geschenkpaket postalisch zugeschickt. Bei Buchung bis zum 21. Dezember 23:59 Uhr könnt ihr das Geschenkpaket an der Kasse des kinok abholen – und zwar am 22., 23. und 24. Dezember jeweils zwischen 14 und 21 Uhr.
Preis: 35 CHF
Gutschein-Option B
Gutschein für den Besuch zweier Stücke mit einer Begleitperson
Ihr wählt zwei konkrete Stück aus. Das Geschenkpaket umfasst einen personalisierten Gutschein für den Besuch der gewählten Stücke (inkl. einer Begleitperson) und eine weitere Überraschung zum Auspacken.
Bei Buchung bis zum 16. Dezember wird euch das Geschenkpaket postalisch zugeschickt. Bei Buchung bis zum 21. Dezember 23:59 Uhr könnt ihr das Geschenkpaket an der Kasse des kinok abholen – und zwar am 22., 23. und 24. Dezember jeweils zwischen 14 und 21 Uhr.
Preis: 70 CHF
In moderierten Gesprächsrunden geben Beteiligte der ans Festival eingeladenen Inszenierungen einen Einblick in die Entstehungsweise und/oder die Besonderheit der Produktion aus dem Blickwinkel eines speziellen Arbeitsbereiches. Dadurch gibt es auch Einblicke in Berufsfelder, die während einer Aufführung nicht direkt zu sehen sind, wie Lichtdesign, Produktionsleitung, Kostümbild, Musik u.a.
GOSSIPS
LAB junges Theater Zürich
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RONJA RÄUBERTOCHTER
FigurenTheater St.Gallen
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FÜR IMMER WEG
Theater Blau, Zürich & Theater Sgaramusch, Schaffhausen
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VERSTECKT
Konzert und Theater St.Gallen
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WOLF TRIFFT NAGER
Gustavs Schwestern, Zürich
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ACTAPALABRA
Théâtre am Stram Gram, Genf
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PRINZ*IN
Luki*ju, Luzern
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GIANT STEPS
remi demi, Bürglen TG
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HEIDI
Theater Freiraum/Heitere Fahne, Bern
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Die Theaterstücke, welche am Jungspund Theaterfestival gezeigt werden, handeln von Mut, absurden Begegnungen, Träumereien, von Aufbruch und Abbruch. Sie erforschen das Anderssein und das Dazugehören, die Freiheit und die Bindung. Und natürlich sind es Theaterwesen, die diese Herausforderungen meistern müssen: Drachen, Wölfe, Clowns, Stubenfliegen, Namenlose – und Menschen wie du und ich, mit denen man mal aus der eigenen Rolle fallen kann. Wer traut sich?
Aus Stoffen, Pappen, Schläuchen und weiteren, inspirierenden Restmaterialien können sich Besuchende kostümieren und in die Protagonisten aus den Theaterstücken verwandeln. Eine Einladung, selbst in die magische Welt des jungspund-Festivals einzutauchen und sie weiterzuentwickeln. An einer inszenierten Fotowand können die Verwandlungen festgehalten werden und gleichzeitig die der anderen bestaunt werden.
Das Team vom OFFCUT Materialmarkt baut im Festivalzentrum eine nachhaltige Mitmach-Szenografie auf. OFFCUT ist ein schweizweit vernetzter Materialmarkt für Rest -, Überschuss – und Gebrauchtmaterialien aus Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten. Diese Materialien werden gesammelt, sortiert und für kreative Zwecke zugänglich gemacht. OFFCUT -Standorte gibt es in Basel, Zürich, Bern, Frauenfeld und St. Gallen.
Die Kulturkosmonauten veranstalten künstlerische Workshops für junge Menschen, trainieren Future Skills in Ausbildungszusammenhängen und setzen sich mit ihren Projekten für eine diverse, demokratische Gesellschaft und die kulturelle Teilhabe aller ein.
Die Supervistas sind ein Verein von und für junge Theaterbegeisterte. Sie erkunden die Bühnenlandschaft der Region und entdecken die Vielfalt der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performance-Produktionen. Es geht ums gemeinsame Schauen, Diskutieren, Austauschen und Befragen – untereinander und mit den Regisseur*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen und anderen Expert*innen.
Willst auch du das Theater entdecken oder wieder mehr hingehen? Willst du hinter die Kulissen blicken und die Macher:innen kennenlernen? Bist du zwischen 15 und 30 Jahren? Dann komm zu den Supervistas und erlebe die Bühnenwelt! Während dem Festival darf unverbindlich geschnuppert werden. Die Supervistas gibt es übrigens in ganz unterschiedlichen Städten (z.B. Zürich, Bern, Basel, Luzern. Lausanne und Genf).
Wer mit den Supervistas eine Veranstaltung besuchen möchte, kann sich vorab melden unter: st.gallen@supervistas.ch
ACTAPALABRA ist ein humorvoller und zugleich tiefgründiger Bilderreigen. Clownerie, Akrobatik und feine Poesie verbinden sich in dieser wortlosen Inszenierung zu einer Hommage an das absurde Theater. Mit Witz, ohne Worte.
Inspiriert von Charlie Chaplin und Jacques Tati geht Actapalabra existenziellen Fragen nach: Was unterscheidet den Menschen von der Maschine? Wie ist eine Beziehung zwischen Fremden möglich? Wie geht man mit Unvorhergesehenem um? Die beiden Clowns auf der Bühne tasten nach einer Begegnung – sie bemühen sich, plagen sich und scheitern trotzdem ständig! Ein einsames und doch gemeinsames Abenteuer und ein komisches und berührendes Erlebnis für Jung und Alt.
BESTIARIUM ist eine alte Transportkiste: Glieder, Köpfe, Körper tauchen auf und transformieren sich zu neuen kuriosen Gestalten. Sie singen uns Geschichten über das Zusammenleben auf engstem Raum.
Aus Figuren, Fundstücken und den Körperteilen der Spielerin Annina Mosimann erwacht das Bestiarium. Hier leben merkwürdige Kreaturen. Das nonverbale Stück untersucht das Haus als Organismus, als Lebewesen, als Ort der Nachbarschaft. Eine Hommage an die Zwischenräume und Nischenbewohner:innen.
Wolf trifft Nager erzählt mittels einer poetischen Mischung aus Figurentheater, Schauspiel und Schattenspiel vom Kranksein und Älterwerden. Aus der zweidimensionalen Bilderwand der Märchenwelt wird ein dreidimensionaler Begegnungsraum für eine unwahrscheinliche Freundschaft.
Ein alternder Wolf und ein hypochondrischer Hase treffen im Wartezimmer einer Arztpraxis aufeinander. Eigentlich sollte der Wolf den Hasen sofort hinunterschlingen. Aber er hat Magenprobleme und fühlt sich seit längerem nicht mehr fit. Der Hase kennt sich mit Krankheiten aus. Denn er hat (angeblich) jede schon mal gehabt. Als der Wolf den Arzt nach der Diagnose «Sie werden alt» im Affekt auffrisst, bleiben die zwei alleine zurück. Sie einigen sich auf einen Deal: Der Hase wird als Laienarzt probieren, den Wolf zu heilen. Der Wolf verspricht, ihn dafür (wenigstens vorläufig) nicht aufzufressen. Nach und nach wandelt sich die Zweckgemeinschaft in gegenseitige Sympathie und Zuneigung. Kann das gut gehen?
Ronja und Birk, Kinder zweier verfeindeter Räuberbanden, werden Freunde. Sie weigern sich, die Fehde ihrer Eltern fortzuführen, verlassen ihr Zuhause und verbringen zu zweit einen Sommer tief im Wald. «Ronja Räubertochter» erzählt vom Erwachsenwerden, vom Leben zwischen Zivilisation und Natur, von Freundschaft, Liebe und Hass. Grosse Fragen werden im Kleinen verhandelt: Wie gelingt ein friedliches Miteinander? Wie gehe ich mit Konflikten um? Was stärkt Beziehungen? Wie wollen wir leben?
Astrid Lindgrens Geschichte wird in dieser Bühnenfassung sinnlich erfahrbar. Mit berührendem und humorvollem Schau- und Figurenspiel, einem immer wieder sich wandelnden Bühnenbild und Live-Musik erforscht die Inszenierung zeitlose, existenzielle Fragen im zwischenmenschlichen Miteinander.
Auf der Bühne begegnen sich zwei Zirkusartist:innen und entführen das Publikum in eine Welt voller Akrobatik, Tanz, Lautmalerei, Musik, Krach und Nonsense. Sie schweben durch die Lüfte, verwandeln sich in eigenartige Figuren und spielen mit der Schwerkraft, während das normale Leben mal Pause macht.
„Gugus“ bedeutet im Schweizerdeutschen sowohl „Hallo“ als auch „Unsinn“ – und genau darum geht es: Momente ohne Zweck, die einfach Spass machen. GUGUS! ist inspiriert von „Dada“ – eine verrückte Kunst, bei der die Künstler:innen alles durcheinanderbringen, um zu zeigen, dass die Welt manchmal keinen Sinn hat. GUGUS! lädt dazu ein, Leistungsdruck und Selbstoptimierung hinter sich zu lassen und die Freude am Absurden neu zu entdecken.
Für immer weg ist eine Entdeckungsreise ins Labyrinth der Verluste. Das Publikum folgt einem Orchester durch die Räume einer verlassenen Wohnung. Installationen, Schauspiel und Figurenspiel wecken Erinnerungen an Verlorenes. Eine gemeinsame Forschungsreise zum Loslassen und Neubeginnen.
Ein verlorenes Herz, ein wilder Tänzer, Walter wütet und ein Hund sucht einen Freund. In der verlassenen Wohnung tauchen immer neue Erinnerungen auf. Niemand bleibt draussen, weil alle haben eine Ahnung. Zum Glück sind wir nicht alleine. Am Ende spielt das Orchester ein traurig schönes Trostlied. Für immer weg ist nicht nur Theater zum Zuschauen. Es bezieht das Publikum mit ein, sucht nach Ausdrucksformen für den Umgang mit dem, was abwesend ist – gemeinsam mit allen, die gerade anwesend sind.
Mit Puppen, Musik und in starken Bildern wird das wohl bekannteste Schweizer Kinderbuch von Johanna Spyri neu interpretiert. Im Zentrum stehen die progressiven und inklusiven Momente des Originals. Das Stück hinterfragt Klischees, denkt die bekannten Figuren neu und eröffnet jungen Zuschauer:innen eine sinnliche Reise zwischen Stadt und Bergwelt.
Nach und nach eröffnet sich ein Panorama ungewohnter Beziehungskonstellationen. «Heidi» erzählt von Freiheit, Freundschaft und der Suche nach Glück. Die Inszenierung greift grundlegende Beziehungserfahrungen auf und übersetzt sie in audiovisuelle, sinnliche Momente. Dabei treffen elektronische Sounds auf Instrumente wie Zither oder Glöckchen und vertraute Kindermelodien paaren sich mit Field Recordings.
Die märchenhafte Figur entsteht durch das Heraustreten des Prinzen aus seiner ursprünglichen Rolle und nutzt die Verzauberungsmöglichkeiten des Theaters, um sich zu einer verletzlichen, humorvollen und wandelbaren Identität zu entwickeln. Kein Märchen, sondern ein lustvolles Experiment für alle, die bunte Drachen sein wollen oder Feen oder Werwölfe oder Korallen oder Cyborgs oder Amazonen oder Zyklopen oder Fliegenpilze oder Monster oder Magnolien. Oder etwas, wofür es noch keinen Namen gibt. Dieses Stück ist ein Zauberspruch, ein Aufruf zur Liebe.
Prinz*in versteht sich als künstlerischer Beitrag, um die Akzeptanz und das Verständnis für queere Menschen und Themen in unserer Gesellschaft nachhaltig zu fördern. Prinz*in ist eine spielerische Erzählung über Selbstfindung, Zugehörigkeit und des Umgangs mit der eigenen Identität.
Sechs Performer:innen stehen an der Startlinie: Der Countdown läuft, die Spannung steigt. Mit Streetdance, einer Rennbahn, Fussbällen, Beats und einer kraftvollen Bildsprache lockt GIANT STEPS das Publikum in ein fesselndes Spiel aus Bewegung, Gemeinschaft und Wettbewerb.
Das Tanzstück erforscht, was es heisst, mutig zu sein, Risiken einzugehen und grosse Träume zu verfolgen. Eine energiegeladene Inszenierung über Teamgeist, Wagemut und Solidarität – elektrisierend bis zur Afterparty.
Sabina inszeniert für ihre Maturaarbeit den Bruch mit ihrer Jungendfreundin Yasmina. Doch als plötzlich Yasmina selbst auf der Bühne erscheint, kippt die Präsentation: Statt einer geordneten Erinnerungs-Show entfaltet sich ein echtes Drama über Nähe, Herkunft und Loyalität.
Heute meint Gossip Klatsch und Tratsch, doch früher stand Gossip für den Austausch unter Frauen, die einander beistanden und in einer lebendigen Gemeinschaft verbunden waren. Und heute? Wer steht für wen ein – und welche Rolle spielt dabei die eigene soziale Herkunft? Wie können sich Freund*innen begleiten, wenn nicht nur sie selbst, sondern alles um sie herum sich ständig verändert? Ein Stück über emotionale Verbundenheit, soziale Herkunft und die Frage, wie sich Freund*innenschaft behaupten kann in einer Welt im Wandel.
Ein enges Versteck, ein paar Stofftiere, eine Wand aus Koffern. Wenn Lucia Geräusche durch die Wände hört, wagt sie kaum zu atmen. Sie darf nicht auffallen, denn sie ist illegal in der Schweiz.
Das Stück handelt von einem Mädchen im Schatten der Schweizer Saisonarbeiterpolitik. Kommt Besuch, versteckt sich Lucia und macht keinen Mucks. Ihr Vater arbeitet auf der Baustelle, ihre Mutter in der Fabrik. Lucia hätten sie in ihrem Heimatland zurücklassen müssen. So wollen es die Gesetze. Aber ihre Eltern haben Lucia mit über die Grenze genommen. Und das darf nun niemand merken. Eines Tages jedoch wird Lucia entdeckt: von Herrn Herbster aus der Wohnung nebenan. Die beiden freunden sich an. Doch dann klingelt es. Vor der Tür stehen Polizisten.
Die Teilnehmenden lernen eine Toolbox für die persönliche Demokratiekompetenz, die Zusammenarbeit und Teilhabe in künstlerischen Teams und Kulturinstitutionen sowie eine partizipative Ästhetik kennen und erproben erste Anwendungen.
Dabei sollen nach wie vor existierende Grenzen des Gewohnten hinterfragt und sogar gesprengt werden und dazu angestiftet werden, Theater(gruppen) zu demokratische(re)n Orten der Augenhöhe und der gleichberechtigten Kreativität zu machen.
Grundzüge der BETZAVTA-Methode des Adam-Institute for Democracy and Peace Jerusalem vermittelt Marc-Oliver Krampe von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Mit praktischen, gruppendynamischen Übungen, kreativen Ansätzen und Raum für Reflexion sensibilisiert und ermächtigt diese Methode für gelingende demokratische Praxen.
Kreative Übungen zwischen Mensch & Ding steuert praxisnah Florian Feisel, Prof. für Figurentheater an der Hochschule Musik und Darstellende Künste Stuttgart bei.
Der Workshop findet in deutscher Sprache statt.
Auf dem Festivalgelände faucht und raucht der Drache Hochùr. Vielleicht fehlt ihm ein wenig Gesellschaft? Gemeinsam mit dem Kollektiv Hochhinaus bauen wir aus Dachlatten und Textilien Drachenbabys und Fabelwesen, die vor Ort im «Bühnenbild» des Festivals montiert werden. Sie krabbeln, kriechen und krauchen über das Festivalgelände. Sie spielen, spassen und necken sich und ihren Drachen Hochùr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ihr könnt im genannten Zeitraum einfach vorbeikommen. Das Angebot ist kostenlos.
Hochhinaus ist ein Künstlerkollektiv aus rund 10 Kunstschaffenden aus den Bereichen Bildnerische Kunst, Landschaftsarchitektur, Szenografie, Musik, Theater, Kunstvermittlung. Die künstlerischen Interventionen, Inszenierungen, kulturpädagogischen Projekte und Aktionen im öffentlichen Raum sind oft verspielt und geprägt von unkonventionellen Lösungsmöglichkeiten und Herangehensweisen. Vom Abfallholz bis zum Haartrockner, von Bambusstäben bis zum Röhrenfernseher kann alles Anlass für eine zündende Idee sein.
Wer möchte, kann im Anschluss die Preisverleihung der Assitej (18:30) und «Gossips» (20:00) besuchen.
Nach der Finissage könnt ihr eure gebauten und gebastelten Wesen mitnehmen, wenn ihr wollt. Wer möchte, kann zwischendurch «Heidi» (16:00) besuchen und im Anschluss die Preisverleihung der jungspund-Jugendjury (18:00), «Giant Steps» (20:00) und die Abschlussparty (21:00).
Mit dem Prix ASSITEJ 2026 wird erneut eine verdiente Persönlichkeit, Gruppe oder Institution für ein impulsgebendes Engagement zugunsten des professionellen Theaters oder Tanzes für ein junges Publikum ausgezeichnet.
Dieser jährlich vergebene Kulturpreis wird von der ASSITEJ Schweiz ausgerichtet, dem Fachverband der Theaterschaffenden für ein junges Publikum. Die feierliche Verleihung stellt das Schaffen aller für den Preis Nominierten vor und das der Preisträgerin oder des Preisträgers ins Zentrum. Der Anlass zeigt weit über das Theaterfestival «Jungspund» hinaus die Relevanz des Tanz- und Theaterschaffens für Kinder und Jugendliche auf.
Der Fachverband der professionellen Tanz- und Theaterschaffenden für ein junges Publikum ASSITEJ Schweiz lädt zu Tischgesprächen ein, um Erfahrungen und Themen aktueller Tanz- und Theaterproduktionen zu diskutieren. Ausgehend von einem inhaltlichen Impuls durch eine Vertretung der ans Festival eingeladenen Produktionen geht es um den Austausch von Erfahrungen, das Hinterfragen der eigenen Praxis und den Blick in die Zukunft.
Diskurs I: Durch Übersetzung Zugänglichkeit schaffen, SO 01.03.2026, 12:45 – 14:15 Uhr
Anhand der Produktionen «Gossips», «Ronja Räubertochter», «Für immer weg» und «Bestiarium» diskutieren die Teilnehmenden die Frage, inwiefern das Nutzen verschiedener Sprachen breitere Zugänge schafft. Welche Übersetzungsmöglichkeiten werden genutzt mit welchen Wirkungen?
Diskurs II: Zwischen Konvention und Innovation, FR 06.03.2026, 14:00 – 15:30 Uhr
Anhand der Produktionen «Actapalabra», «Wolf trifft Nager», «Prinz*in», «Giant Steps» und «Heidi» diskutieren die Teilnehmenden die Vermittlung zwischen gewachsenen Erwartungen an ein Theaterereignis und dem Bedürfnis, mit Inszenierungen aktuell auf die Welt zu reagieren.
Das Symposium möchte einen Diskurs über die Balance zwischen künstlerischem Anspruch und altersgerechter Vermittlung eröffnen. Ausgehend von der Fragestellung «Wie kann eine politische Haltung entwickelt und innerhalb des Kinder- und Jugendtheaters vermittelt und gefördert werden?» widmet sich das Symposium dem Thema des politischen Theaters aus der Perspektive des Theaters für junges Publikum. Das Symposium bringt Theaterpraktiker:innen, Theoretiker:innen und das Publikum in ein Gespräch über die Chancen, Möglichkeiten und Grenzen von politischem Theater im Kontext kultureller und ästhetischer Bildung. Ziel der Veranstaltung ist es, den Begriff des politischen Theaters zu untersuchen und mit den Teilnehmer:innen eine Haltung zu entwickeln, wenn es um die Vermittlung von politischen Inhalten im Kontext kultureller Teilhabe geht. Das gesamte Symposium beruht auf einem Dialogprinzip zwischen Kunst, Theaterpädagogik und Wissenschaft, das in verschiedenen Formaten umgesetzt wird.
Bereits zum dritten Mal findet im Rahmen des jungspund-Festivals ein ganztägiges Symposium statt – in Kooperation mit dem Institut für kulturelle und ästhetische Bildung, Themenbereich Darstellende Künste, Pädagogische Hochschule St. Gallen. In den vergangenen Jahren widmete sich das Symposium einer «Bestandsaufnahme» des Kinder- und Jugendtheaters in der Schweiz (2022) und seiner Vielsprachigkeit (2024).
Ankommen und Café
BEGRÜSSUNG
Bettina Schneider Weder (Dozentin Darstellende Künste, Pädagogische Hochschule St.Gallen)
Björn Reifler (Dozent Darstellende Künste, Pädagogische Hochschule St.Gallen)
Claudia Ehrenzeller (Dozentin Darstellende Künste, Pädagogische Hochschule St.Gallen)
IMPULSREFERAT
Das Fundustheater Hamburg
Ein Ort des szenischen Forschens und des partizipativen Theaters.
Sybille Peters (Künstlerische Leitung FUNDUS THEATER Hamburg)
WORKSHOP: BAUEN VON UTOPIEN
Wie können innerhalb einer Theatersituation Erfahrungsräume vermittelt werden, die politisch bildungswirksam sind?
Bettina Schneider Weder
Claudia Ehrenzeller
Björn Reifler
MITTAGSPAUSE
STADTRUNDGANG: MOMENTE DER BEWEGUNG UND REIBUNG
Bettina Schneider Weder
Claudia Ehrenzeller
Björn Reifler
PODIUMSDISKUSSION UND REFLEXION DES STADTRUNDGANGS
Sibylle Peters (Künstlerische Leitung FUNDUS THEATER Hamburg)
Lucius Engel (Co-Leitung Junge Bühne Bern)
Jelena Moser (Kulturagentin und Theaterschaffende)
Nina Curcio (Dozentin der Darstellenden Künste und Theaterschaffende, FHNW)
Moderation Bettina Scheider Weber & Björn Reifler
ABSCHLUSS & APÉRO
Bettina Schneider Weder
Claudia Ehrenzeller
Björn Reifler
VORSTELLUNGSBESUCH: Prinz*in
Luki*ju
Im Anschluss kann gemeinsam um 19.00 Uhr «Prinz*in» (luki*ju) besucht werden. Karten für die Vorstellung sind individuell zu besorgen.
Um 18:15 Uhr gibt es ausserdem einen Inszenierungseinblick zu diesem Stück, ebenfalls in der Lokremise.
Die Supervistas besuchen gemeinsam das Stück Prinz*in und diskutieren im Anschluss. Mit dabei ist der Schauspieler Kim Emanuel Stadelmann.
Die Supervistas erkunden die Bühnenlandschaft der Region und entdecken die Vielfalt der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performance-Produktionen. Es geht ums gemeinsame Schauen, Diskutieren, Austauschen und Befragen – untereinander und mit den Regisseur*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen und anderen Expert*innen.
Frustriert von sich selbst und von der Welt tritt Kolladderall als eine Gruppe auf, welche sich nirgends richtig zuhause findet. Irgendwo zwischen überzogenem Flexen und Selbstzerfleischung, ironischen Personas und authentischer Persönlichkeit, Wut und Ekstase – unterlegt mit Beats, welche rastlos alternieren zwischen Hip-Hop, Punk, Industrial, House, Reggaeton und was auch immer einem sonst noch in die Quere kommt.
Mit Here ! Am möchte artlink unter anderem die Partizipation von Künstler:innen mit Migrationserfahrung in der Kulturlandschaft Schweiz (z.B. in Kulturproduktionen, Expertenkommissionen, Jurys, Gremien etc.) erhöhen und ihre Handlungsfelder erweitern. Dieser Workshop richtet sich an Kulturschaffende mit Migrationserfahrung, welche noch keine oder nur sehr geringe Erfahrungen mit Gesuchen um einen Förderbeitrag/Projektbeitrag haben.
Der Workshop findet in Kooperation mit dem Kulturbüro St.Gallen statt. Es geht insbesondere um die Finanzierungslandschaft in der Schweiz, insbesondere der Ostschweiz. Denn hierzulande gibt es zwar eine breite Förderlandschaft, welche viele Chancen bietet. Aber sie ist nicht immer einfach zu durchschauen.
Im Workshop widmen wir uns daher unter anderem folgenden Fragen: Was bedeutet das Subsidiaritätsprinzip? Welche Möglichkeiten des Fundraisings bei Stiftungen und der öffentlichen Hand gibt es? Was gehört alles in ein vollständiges Gesuch? Was ist beim Begleitbrief, der Projektdokumentation und der Budgetierung/Finanzierung zu beachten, damit es ein gutes Gesuch ist? Wir werden auf die einzelnen Elemente eingehen und uns auch gebührend Zeit fürs spannende, aber auch komplexe Thema Budget – Erträge/Aufwände – Darstellung der Kostenseite – „Dreiteilung“ der Ertragsseite – nehmen. Bei Interesse werden wir uns auch die Möglichkeiten von ChatGPT für die Gesuchsstellung anschauen.
Das Schaufenster bietet zehn Schweizer Gruppen und Einzelkünstler:innen die Gelegenheit, mit einem Kurzauftritt von 10 Minuten ihre neusten Produktionen zu präsentieren. In welcher Form sie dies tun, bestimmen die Teilnehmenden selbst. Im Anschluss an die Präsentationen laden wir zum gemeinsamen Mittagessen und informellen Austausch mit den anwesenden Veranstalter:innen und Theaterschaffenden ein.
Das Schaufenster wird unterstützt durch Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.
Teatro Pan I 3+
Vanderbolten I 4+
Performance: Max Gnant, Natalina Muggli, Luna Schmid; Szenografie, Kostüm, Objekte: Lea Niedermann und Linda Vollenweider; Künstlerische Leitung, Text: Fiona Schreier; Theaterpädagogik: Olivia Stauffer; Musik, Dramaturgie: Sarah Carlötscher; Produktionsleitung: Delia C. Keller
Michael Huber I 4+
Idee, Konzeption, Produktion, Figuren- und Bühnenbau, Spiel: Michael Huber; Künstlerische Beratung: Agnès Limbos, Peter Rinderknecht, Dominique Enz, Matthieu Rauchvarger; Kostüm: Suzanne Nketia; Assistenz: Caroline Krajcir
Engel&Magorrian I 6+
Konzept, Regie: Emily Magorrian; Konzept, Regie: Luzius Engel; Spiel: Luisa Wolf, Moritz Alfons, Annina Mosimann; Bühne: Linda Rothenbühler; Puppe, Objekte, Kostüme: Ernestyna Orlowska; Sounddesign, Komposition: Pascal Schärli; Text: Matto Kämpf; Dramaturgie: Nina Curcio; Aussenauge Figurenspiel: Sebastian Ryser; Lichtdesign: Dave Schwander; Barrierefreiheit: Nina Mühlemann; Produktionsleitung: Irene Andreetto
uantuzten theaterkollektiv I 6+
Co-Leitung uantuzten theaterkollektiv, Theaterpädagogik und Outside–Eye: Melanie Guntern; Co-Leitung uantuzten theaterkollektiv, Performance und Theaterpädagogik: Olivia Stauffer; Co-Leitung uantuzten theaterkollektiv, Bühnen- und Kostümbild: Jana Brändle; Regie und Text: Jette Jantine Clasen; Musik und Sounddesign: Niramy Pathmanathan; Produktionsleitung: Robin Blickle; Technik: Prisca Grandi; Mentoring: Anna Papst
Teatro Lata I 9+
Spiel & Musik: Gustavo Nanez & Dominik Blumer; Co-Regie: Gustavo Nanez & Angela Sanders; End-Regie: Michel Schröder; Ausstattung: Sara Giancane; Choreografie: Manel Salas Palau; Bühne: Gustavo Nanez; Licht & Technik: Rafael Haldenwang; Theaterpädagogik: Silvana Peterelli; Social Media & Öffentlichkeitsarbeit: Samara Leite Walt; Idee, Konzept & Produktionsleitung: Angela Sanders
Vorstadttheater Basel I 10+
Spiel: Milena Kaltenbach; Spiel und Musik: Dominik Blumer, Gina Durler, Martin Gantenbein, Afi Sika Kuzeawu; Idee & Regie: Matthias Grupp; Musikalische Mitarbeit: Florian Grupp; Ausstattung: Benjamin Burgunder; Videoinstallation und Animation: Sabine Burchard; Dramaturgie: Ueli Blum; Technik: Fanny Klaffke, Dirk Herzog, Ingo Weisner; Theaterpädagogik: Max Schaffenberger; Produktionsleitung: Céline Müller, Ronja Rinderknecht; Regieassistenz: Leonie Pestalozzi; Care Begleitung: Maneva Tafanalo Salaam; Zeichnungen: Milosch Mathis
Junges Theater Solothurn I 12+
Spiel, Co-Regie, Text Janna Mohr; Text, Co-Regie, Recherche Svea Haugwitz (+ Inspizienz beim Schaufenster); Ausstattung Mina Trapp; Musik Dominic Röthlisberger; Produktionsleitung Lisa Kernen
Theater Bilitz I 12+
Schauspiel: Christina Benz, Sonia Diaz; Regie: Stella Seefried; Musik: Daniel R. Schneider; Kostüme: Natalie Péclard; Requisiten: Natalie Péclard; Lichtdesign: Heather Genini; Technik: Benjamin Greminger; Projektionen: Roland Lötscher; Theaterpädagogik: Dunja Tonnemacher; Produktionsleitung: Roland Lötscher; Tourneeplanung / Administration: Bea Garcia; Öffentlichkeitsarbeit: Isabel Schenk; Plakatgestaltung: Jonathan Nemeth
Vanessa Cook I 14+
Choreografie, Künstlerische Leitung: Vanessa Cook; Autor: Tom Derrington; Aussenauge: Emily Magorrian; Sound Design: Luz Gonzalez; Produktionsleitung: Irene Andreetto
Das jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen lädt erstmals eine Jugendjury ein. Eine Gruppe von Jugendlichen schaut sich alle Stücke des Festivals an. Sie erarbeiten ein Verständnis für ästhetische Kriterien, künstlerische Prozesse und Wahrnehmungsweisen. Bei der Preisvergabe des jungspund-Preises teilt die Jury ihre Entscheidung mit und verleiht feierlich mehrere Auszeichnungen.
Nach der pulsierenden Inszenierung «Giant Steps» macht das Kollektiv remi demi direkt weiter – und zwar als DJs bei der Abschlussparty des Festivals. Auf die Ohren gibt es Hip Hop, House und Drum n Bass.
«remi demi» ist ein junges, lebendiges Kollektiv von neun Tänzer:innen und einem Musiker, das die Tanzszene aufmischt. Der Name «remi demi» steht für Krachmachen, überschwängliche Freude, Aufräumen und entschlossenes Eintreten für das, was wichtig ist. Die Kompanie vereint Tänzer:innen mit unterschiedlichen Hintergründen – von Hiphop und Breaking bis hin zu zeitgenössischen Techniken. Das Kollektiv verfolgt einen kollaborativen und interdisziplinären Ansatz.